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Ars legendi-Preis 2013 geht nach Darmstadt und München

24.06.2013
Den Ars legendi-Preis 2013 für „Lehre in der Studieneingangsphase“ erhalten Prof. Dr. Manfred Hampe von der Technischen Universität Darmstadt und Prof. Dr. Stephan Lorenz von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Beide werden dafür geehrt, dass sie hervorragende innovative und auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittene Lehrkonzepte für die Studieneingangsphase entwickelt und umgesetzt haben.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergibt den mit 50.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Der Preis wurde seit 2006 jährlich in wechselnden Disziplinen verliehen.

Dieses Jahr wurde das Konzept dahingehend geändert, dass fachübergreifend eine bestimmte Lehr- und Lernsituation ins Zentrum gerückt wurde, eben die Studieneingangsphase.

Der Jury gehörten Studierende sowie Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachgebieten und aus der Hochschuldidaktik an. Sie kürte die Sieger aus 60 Vorschlägen. Die Bewerbung erfolgt in der Regel auf Vorschlag der Fakultäten, Fachbereiche oder Fachschaften; auch Eigenbewerbungen sind zulässig.

Zur Auswahl der Preisträger sagte der Vorsitzende der Jury, HRK-Vizepräsident Prof. Dr. Holger Burckhardt:

„Professor Hampe beeindruckte die Jury insbesondere durch einen interdisziplinären Projektkurs für Studienanfängerinnen und -anfänger. Er konzipierte den Kurs ursprünglich für den Fachbereich Maschinenbau. Das Konzept war so erfolgreich, dass mittlerweile alle Studierenden der TU Darmstadt den Kurs durchlaufen. Herr Hampe hat der Erkenntnis, dass junge Menschen in der speziellen Situation des Studienbeginns besonderer Unterstützung bedürfen, weit über das eigene Fachgebiet hinaus Geltung verschafft.

Professor Lorenz gelingt es, die Studienanfängerinnen und -anfänger in den rechtwissenschaftlichen Einführungsvorlesungen trotz der großen Teilnehmerzahlen für juristische Fragestellungen zu begeistern. Zudem unterstützt er sie in der schwierigen Übergangsphase von der Schule an die Universität durch spezielle Veranstaltungen zu Lerntechniken und Studiengestaltung sowie durch Podcasts und andere internetbasierte Zusatzangebote. Herr Lorenz versteht es, die Stofffülle des Zivilrechts an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Studienanfängerfängerinnen und -anfänger anzupassen, ohne Zugeständnisse hinsichtlich des inhaltlichen Anspruchs zu machen.“

Mit dem Ars legendi-Preis wird die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Heranbildung des akademischen Nachwuchses gewürdigt. Er soll einen Beitrag dazu leisten, dass Leistungen in der Lehre verstärkt anerkannt werden, gerade auch wenn das Engagement über den eigenen Wirkungskreis einer Dozentin oder eines Dozenten hinaus reicht. Stifterverband und HRK sind überzeugt, dass sich nicht nur Leistungen in der Forschung, sondern auch Verdienste um eine gute Lehre positiv auf die wissenschaftliche Karriere auswirken sollten. Die Qualität der Lehre soll sich als ein zentrales Gütekriterium und als strategisches Ziel der Hochschulen verstärkt etablieren.
Die feierliche Verleihung des Ars legendi-Preises 2013 findet am 28. November 2013 in Bonn im Rahmen einer gemeinsam von Stifterverband und HRK organisierten Veranstaltung zur Lehre in der Studieneingangsphase statt. Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich willkommen (Anmeldung: presse@hrk.de). Weitere Informationen zu den Preisträgern und deren Fotos auf Anfrage unter presse@hrk.de.

Ansprechpartner:

Moritz Kralemann,
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Tel. 030/322 982-527; moritz.kralemann@stifterverband.de

Susanne Schilden,
Hochschulrektorenkonferenz
Tel. 0228/887-152; presse@hrk.de

Susanne Schilden | idw
Weitere Informationen:
http://www.hrk.de

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