Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Architektur für vorbildlichen Umweltschutz

24.11.2011
Experimentalbau green:house der Bauhaus-Universität Weimar erhält den ersten Thüringer Umweltpreis

Gestern Nachmittag, am Mittwoch den 23. November 2011, wurde im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei der erste Thüringer Umweltpreis verliehen.

Stellvertretend für das große Team des Projektes green:house, welches an der Entwicklung und Realisierung des Gebäudes auf dem Weimarer Campus beteiligt war, nahmen Prof. Walter Stamm-Teske, Jessica Christoph, Katja Fischer und Tobias Haag den mit 5000 Euro dotierten Preis von Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz freudig entgegen.

Das Projekt green:house setzte sich im Wettbewerb um vorbildlichen Einsatz für den Umweltschutz erfolgreich gegenüber insgesamt 27 Projekten durch, die von verschiedenen Personen, Gruppen, Vereinen, Institutionen oder Unternehmen beim Ministerium für Landwirtschaft, Forst, Umwelt und Naturschutz eingereicht wurden.

In seiner Laudatio würdigte Mike Jessat vom Naturschutzbund Thüringen nicht nur den komplexen Entwicklungsansatz, sondern besonders die Eigenschaften und Potentiale des Baustoffs Holzbeton, der im Projektbau green:house einzigartig zum Einsatz kommt, und prophezeite diesem bedeutende Chancen.

Besonders der Grundgedanke, hohe energetische Standards mit möglichst einfachen Konstruktionen (als LowTech) zu erfüllen, wurde ausdrücklich gewürdigt. Die Ehrung ist gleichzeitig mit einem Aufruf an die Landesregierung, Kommunen, aber auch an das green:house Team verbunden, dieses positive Beispiel innovatiover und ressourcenschonender Bemühungen zu vervielfältigen.

Innerhalb von eineinhalb Jahren Entwicklungszeit und nur einem Jahr Bauzeit entstand auf dem Campus der Bauhaus-Universität ein Experimentalbau, der unter realen Bedingungen die Qualitäten des Baustoffes Holzbeton untersucht und weiterentwickelt. Mehr als 100 Planern, Unternehmen und Studierende arbeiteten integrativ an der Realisierung des Vorhabens.

Das green:house Team versteht diesen ersten Thüringer Umweltpreis für die Bauhaus-Universität Weimar und den Freistaat Thüringen als Ehre und Verpflichtung zugleich: die Motivation und die Erfahrungen in neuen Projekten umzusetzen.

Weitere Informationen zum Thüringer Umweltpreis 2011 erhalten Sie unter http://www.thueringen.de/

Mit Ihren Rückfragen können Sie sich gern an Kristin Reinhardt, Fakultätsmarketing Architektur, wenden:

Dipl.-Ing. Kristin Reinhardt
Dekanat Fakultät Architektur
Referentin für Fakultätsmarketing
Tel: +49 (0) 36 43 / 58 31 15
Fax: +49 (0) 36 43 / 58 31 14
E-Mail: kristin.reinhardt@uni-weimar.de

Claudia Weinreich | Bauhaus-Universität Weimar
Weitere Informationen:
http://www.thueringen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten