Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Archäologisches Zentrum Mainz: Drei Sieger bei Architektenwettbewerb

09.02.2010
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz soll ein neues archäologisches Zentrum entstehen. Für die Verwirklichung wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Die drei Siegerentwürfe des Architektenwettbewerbs wurden am 5.2. in Mainz der Öffentlichkeit vorgestellt.

In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz soll ein neues archäologisches Zentrum entstehen. Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) mit Forschungsinstitut und Ausstellungsbereichen, das Landesmuseum Mainz mit seinen Abteilungen für Vorgeschichte und Römerzeit sowie die Landesarchäologie Rheinland Pfalz mit Ausstellungsräumen finden hier eine neue Heimat. Das archäologische Zentrum mit seinen fast 12.000 Quadratmetern Nutzfläche wird einen neuen kulturellen und wissenschaftlichen Schwerpunkt im Süden der Stadt Mainz bilden.

"> Das neue Archäologische Zentrum bietet die große Chance, die Rahmenbedingungen für die Arbeit des RGZM als einer weltweit führenden archäologischen Forschungseinrichtung deutlich zu verbessern. Damit wird der Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz allgemein und Mainz im Besonderen weiter aufgewertet. Durch die Zusammenführung aller archäologischen Sammlungen aus der Region an einem Standort entsteht in unmittelbarer Nähe des Museums für Antike Schiffahrt und des Römischen Theaters ein Museumskomplex von überregionaler Strahlkraft> "> , sagte Wissenschaftsstaatssekretär Michael Ebling.

Für den Oberbürgermeister der Stadt Mainz Jens Beutel ist "dies ist mit Sicherheit eine der größten jemals vorgenommenen Investitionen in das kulturelle Erbe der Landeshauptstadt". Der Pulsschlag der Altstadt werde mit der städtebaulichen Abrundung durch das Archäologische Zentrum nochmals erhöht.

Die drei Siegerentwürfe des Architektenwettbewerbs wurden heute in Mainz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Aus ursprünglich 125 Teilnehmern wurden die Berliner Architekten Dipl.- Ing. Johannes Leyer und Dipl.-Ing. Michael Schrölkamp sowie das Wiener Büro "the nextEnterprise > -> architects" ausgewählt. Die Jury habe bewusst auf die Vergabe einer konkreten Platzierung verzichtet. "Die drei sehr unterschiedlichen Arbeiten traten durch ihren individuellen konzeptionellen Ansatz hervor. Trotz des komplexen Raumprogramms und des schwierigen städtebaulichen Umfelds erbrachte der Wettbewerb eine erstaunliche Vielfalt typologisch unterschiedlicher Lösungen> "> , so die Juroren, unter ihnen das Mitglied der Berliner Akademie der Künste, Prof. Dr. Werner Durth.

"Das RGZM ist glücklich, dass das Projekt jetzt diesen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Wir sind neugierig auf die Arbeit mit den Architekten", sagt Prof. Dr. Falko Daim, Generalidirektor des RGZM.

In einer weiteren Bearbeitungsphase werden Stadt und Land mit den künftigen Nutzern baurechtliche und Fragen der künftigen Nutzung weiter klären und im Entwurf verfeinern.

Drei weitere Entwürfe erhielten eine Anerkennung, die ebenfalls mit einem Preisgeld versehen ist. Diese können mit den 17 Arbeiten, die außerdem in einer ersten Wettbewerbsstufe ausgesucht wurden, bis zum 12. Februar im Mainzer Museum für antike Schifffahrt besichtigt werden.

Dr. Juliane Schwoch | idw
Weitere Informationen:
http://www.rgzm.de

Weitere Berichte zu: Architektenwettbewerb RGZM Siegerentwürfe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungen

Problem Plastikmüll: Was können wir gegen die Verschmutzung der Meere tun?

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Alternativer Therapieansatz für die Fettspeicherkrankheit Morbus Gaucher

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Kühler Zwerg und die sieben Planeten

23.02.2017 | Physik Astronomie