Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Apps für Deutschland, LISA für die eigene Stadt

07.03.2012
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich zeichnet auf der CeBIT in Hannover Preisträger des ersten nationalen Programmierwettbewerbs aus / App LISA wird mit dem ersten Preis der Kategorie „Anwendungen“ ausgezeichnet

Wann ist eine Stadt attraktiv? Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten, denn während für den einen ausladende Grünflächen eine entscheidende Rolle bei der Bewertung spielen, möchte der andere gerne auf vielfältige Einkaufsmöglichkeiten zurückgreifen.

Die Attraktivität einer Stadt lässt sich nur subjektiv bestimmen. Genau dieses „Grundproblem“ macht sich die App LISA (Lokale Information, Suche und Aggregation) zunutze und lässt dem Nutzer die freie Wahl der Indikatoren. Daraus wird dann individuell ein ortsbezogener Attraktivitätsfaktor errechnet und auf einer Karte übersichtlich angezeigt. Der Nutzer kann auf einen Blick erkennen, welche Straßen, Stadtteile oder Regionen für ihn interessant sind. So lassen sich beliebige Regionen schnell und einfach anhand verschiedener individueller Kriterien analysieren.

Mit dieser Anwendung konnte das Entwickler-Team vom Institut für Web Science & Technologies (WeST) der Universität in Koblenz und von GESIS - Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften auch die Jury des Wettbewerbs Apps für Deutschland überzeugen. Unter der Leitung von Dr. Matthias Thimm gewann das Team mit Olaf Görlitz, Dr. Gerd Gröner, Stefan Scheglmann, Renata Dividino, Christian Hachenberg, Daniel Hienert und Sebastian Magnus den ersten Preis in der Kategorie „Anwendungen”. Am Dienstag, den 06. März 2012 überreichte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich auf der CeBIT in Hannover die Auszeichnung.

Daniel Hienert, wissenschaftlicher Mitarbeiter von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und einer der Ideengeber von LISA, war erfreut: „Für uns ist das eine Bestätigung der innovativen Arbeit, die sowohl in der Uni Koblenz als auch bei GESIS geleistet wird.“

In einem Nebenwettbewerb der Vodafone D2 GmbH wurde die Applikation LISA zudem mit dem „Public Brain Award" ausgezeichnet.

Ansprechpartner:

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Daniel Hienert
Abteilung WTS
Unter Sachsenhausen 6-8
50667 Köln
Tel: +49 (0) 221-47694-525
daniel.hienert@gesis.org
Christian Kolle
Abteilung Kommunikation
Wissenschaftsmarketing
Unter Sachsenhausen 6-8
50667 Köln
Tel: +49 (0) 221-47694-555
christian.kolle@gesis.org
GESIS ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und unterstützt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten).

Ein weiterer Service sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zugänglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und u. a. an wichtigen europäischen Projekten wie den European Social Survey, dem europäischen Archivverbund CESSDA und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt.

Christian Kolle | idw
Weitere Informationen:
http://lisa.west.uni-koblenz.de/
http://apps4deutschland.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

nachricht MOLLICool - Mobile thermoelektrische Kühlbandage ausgezeichnet
19.07.2017 | NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie