Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ACHEMA-Medienpreis 2012 für Radiobeitrag zu „Urban Mining“

19.06.2012
Für seinen Beitrag „Ist das Gold oder kann das weg?“ wird Jan Rähm mit dem ACHEMA-Medienpreis 2012 ausgezeichnet.

Für seinen Beitrag „Ist das Gold oder kann das weg?“ wird Jan Rähm mit dem ACHEMA-Medienpreis 2012 ausgezeichnet. Der Autor untersucht in der Sendung, die im Oktober 2011 im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, Sinn, Unsinn und Machbarkeit des Urban Minings.

Dabei nähert er sich dem Thema aus mehreren Perspektiven und lässt Experten aus der Industrie, Forschungseinrichtungen und Abfallwirtschaft zu Wort kommen. Die Jury lobte in ihrer Begründung insbesondere, dass ein so wichtiges Thema spannend und gleichzeitig differenziert aufbereitet wurde und sowohl technische, politische und ökologische als auch ökonomische Aspekte berücksichtigt wurden.

Der ACHEMA-Medienpreis wird alle drei Jahre anlässlich der ACHEMA durch die DECHEMA vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wurde 1997 ins Leben gerufen und war zunächst auf Fernsehbeiträge begrenzt, die Themen der chemischen Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Chemie oder des technischen Umweltschutzes einer breiten Öffentlichkeit in verständlicher Weise vermitteln. 2012 waren erstmals Beiträge aller Mediengattungen zugelassen. Insgesamt wurden 33 Beiträge eingereicht.

Der Preisträger Jan Rähm wurde 1981 in Frankfurt an der Oder geboren. Seine ersten journalistischen Erfahrungen erwarb er in seiner Zeit bei der Bundeswehr, wo er für „Radio Andernach“ und beim Magazin für das Kosovo „Dritarja“ arbeitete. Seit 2006 lebt er als freier Wissenschafts- und Technikjournalist in Berlin. Zwischen 2006 und 2010 war er für verschiedene Online-Magazine und Podcast-Projekte tätig.

Seit 2007 ist er ständiger Autor für die Magazine LinuxUser und Linux Magazin. Seit 2008 arbeitet er für die Sendungen „Forschung aktuell“ und „Computer und Kommunikation“ des Deutschlandfunks, seit 2010 ist er fester freier Mitarbeiter der Senderfamilie; dort wurde der ausgezeichnete Beitrag auch ausgestrahlt, am 30. Oktober 2011 in der Reihe „Wissenschaft im Brennpunkt“. Daneben arbeitet er für den WDR, den Heise-Verlag und den Bayerischen Rundfunk.

Den Festvortrag bei der Preisverleihung am 18. Juni 2012 in Frankfurt hält Prof. Dr. mult. Hanns Hatt, der sich als „Geruchsforscher“ einen Namen gemacht hat.

Beiträge in der Endauswahl:
Tim Schröder: Schaum – auf ein aufgeblasenes Produkt (Print)
PM-Magazin, 15.08.2009

Christopher Gerisch: Bolivien im Lithium-Rausch: Das neue Gold der Anden (TV)
3sat hitec, 18.07.2011

Tanja Krämer: Grün ist die Hoffnung (Print)
Bild der Wissenschaft, 01/2011

John Kantara: Höllenfeuer – Leben auf heißen Kohlen (TV)
Arte, 12.03.2010

Dr. Kathrin Rübberdt | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie