Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab sofort: Vielfalt-Entdecker gesucht

27.03.2009
DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb zum Thema Biodiversität startet - Online-Bewerbungen bis zum 18. November

Zehn- bis 16-Jährige aufgepasst! Unter dem neuen Motto "Entdecke die Vielfalt!" und unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sucht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) wieder Engagierte, die sich für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume aktiv einsetzen.

DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde: "Nach dem vergangenen erfolgreichen Wettbewerb geht es uns jetzt verstärkt auch um Aspekte einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung. Das Ziel: Menschen dazu zu befähigen, Herausforderungen der Zukunft vorherzusehen, sich ihnen zu stellen und sie zu lösen." In den Kategorien "Natur erforschen", "Verantwortlich handeln" und "Kreativ kommunizieren" seien wissenschaftliche Beiträge genauso willkommen wie kreative. Bewerbungen - ausschließlich online - sind bis zum 18. November unter www.entdecke-die-vielfalt.de möglich. Zu gewinnen sind Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von 20.000 Euro.

Im 200. Geburtsjahr des berühmten Naturforschers Charles Darwin und 150 Jahre nach Erscheinen seines Hauptwerkes "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" sei unter Fachleuten unstrittig, so der DBU-Generalsekretär: "Die Vielfalt des Lebens ist weltweit gefährdet." Durch menschliches Handeln wie zum Beispiel durch Übernutzung der Ökosysteme, durch zunehmenden Siedlungs- und Straßenbau, durch die Verschmutzung von Luft, Meeren, Flüssen und Böden seien mehr als 16.000 Pflanzen-, Pilz- und Tierarten vom Aussterben bedroht und mit ihnen ihre Lebensräume. "Das hat verheerende Folgen, die uns alle angehen", warnt Brickwedde. Auf dem Spiel stünden Ökosysteme wie Regenwälder und Moore, das Klima, die Trinkwasserversorgung, Nahrungsquellen oder Produktgrundlagen wie zum Beispiel die für Arzneien - "und vor allem die Schönheit unserer Erde."

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche hätten die Möglichkeit, auf den Verlust der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen, "und sie tun das mit Begeisterung und Ausdauer", weiß Brickwedde. Allein beim letztjährigen DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb, der anlässlich der neunten Konferenz der Vereinten Nationen zur biologischen Vielfalt ausgerufen worden war, hätten sich rund 1.200 junge Menschen beteiligt. "Und auch dieses Jahr suchen wir Vielfalt-Entdecker, die sich unter dem Motto 'global denken - fair und nachhaltig handeln' ideenreich mit dem Thema Biodiversität beschäftigen."

Projekte, in denen der Wert biologischer Vielfalt künstlerisch aufbereitet sei, seien ebenso gewünscht wie Projekte, die die Rettung gefährdeter Arten und Lebensräume beinhalten oder solche, die das Thema von einer zukunftsbezogenen und ethischen Seite aus beleuchteten. "Von einer naturnahen Sportfreizeit über die Entwicklung eines Theaterstücks bis hin zu einer Kampagne zum fairen Handel: Der Kreativität bei der Umsetzung des Themas sind keine Grenzen gesetzt", unterstreicht der DBU-Generalsekretär. Die Teilnehmer seien aufgerufen, ihre Projekte und Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren, andere für das Thema zu sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren.

Wer Unterstützung bei einer Aktion brauche, könne sich Hilfe bei Fachleuten aus Naturschutzgruppen, Umweltbildungszentren oder Vereinen holen: "Das bringt bei der Bewertung sogar Pluspunkte!" Auf der Internetseite www.entdecke-die-vielfalt.de seien ihre Adressen verzeichnet. "Neue Kooperationspartner aus dem Feld der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung sind uns immer willkommen", fügt Brickwedde hinzu. Eine Jury werde schließlich aus allen Teilnehmern die besten Aktionen auswählen. Auf die Erstplatzierten warteten 1.000 Euro Preisgeld. Mehr Informationen und Hinweise unter www.entdecke-die-vielfalt.de.

Franz-Georg Elpers | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie