Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5. German Conference on Chemoinformatics: Zwei Nachwuchswissenschaftler werden ausgezeichnet

20.10.2009
Die Fachgruppe Chemie-Information-Computer (CIC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnet auch in diesem Jahr zwei Nachwuchswissenschaftler mit dem FIZ CHEMIE Berlin Preis aus.

Der vom FIZ CHEMIE Berlin gestiftete Preis wird jeweils für eine hervorragende Dissertation und Diplomarbeit vergeben, deren Themen eines der in der CIC vertretenen wissenschaftlichen Fachgebiete berühren und eine besondere Leistung für die Weiterentwicklung des Fachgebietes darstellen.

In diesem Jahr geht der Preis an Dr. Jose Batista aus der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Jürgen Bajorath (Universität Bonn) für die Dissertation "Analysis of Random Fragment Profiles for the Detection of Structure-Activity Relationships" und an Frank Tristram aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Wolfgang Wenzel (Karlsruhe Institute of Technology) für seine Diplomarbeit "Modellierung der Hauptkettenbeweglichkeit von Proteinen in der rechnergestützten Medikamentenentwicklung". Batista studierte Informatik mit Nebenfach Biologie an der Universität Bonn. Seine Dissertation fertigte er am Lehrstuhl für Life Science Informatik des Bonn-Aachen International Center for Information Technology der Universität Bonn an, die er 2008 mit summa cum laude abschloss. Seit Oktober 2008 ist er Mitarbeiter im 'In-Silico Center for Drug Discovery' der JADO Technologies GmbH in Dresden. Tristram studierte Physik an der Universität Karlsruhe und fertigte seine Diplomarbeit in der Biomolecular Structure Group des Instituts für Nanotechnologie des Forschungszentrums Karlsruhe an. Er schloss seine Arbeit, die mit sehr gut benotet wurde, im März 2009 ab. Derzeit arbeitet Tristram in Karlsruhe an seiner Dissertation.

Die Preise werden am 9. November 2009 anlässlich der 5. German Conference on Chemoinformatics (GCC 2009), die vom 8. bis 10. November in Goslar stattfindet, verliehen. Im Vorfeld der internationalen Tagung werden am Sonntagnachmittag bei der Free-Software Session Applikationen aus dem Open Source Bereich und auf dem Chemoinformatics Market Place neue Softwarelösungen präsentiert. Um 17 Uhr wird die Tagung offiziell eröffnet. Den Abendvortrag hält Professor Dr. Günter von Kiedrowski zum Thema "Systems Chemistry: From chemical self-replication to trisoligo-based nanoconstruction". An den folgenden Konferenztagen stehen Vorträge zu den Themen "Chemoinformatics and Drug Development", "Computational Material Science and Nanotechnology", "Chemical Information, Patents and Databases" sowie "Molecular Modeling", eine dreistündige Postersession sowie eine Ausstellung auf dem Programm. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 200 begrenzt.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 28.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 26 Fachgruppen und Sektionen, darunter die Fachgruppe Chemie-Information-Computer mit rund 500 Mitgliedern. Die Fachgruppe wurde 1982 gegründet, weil auch in der Chemie die computergestützte Verwaltung, Archivierung, Analyse, Abfrage und Generierung von Information immer wichtiger wurde. Die Fachgruppe sieht ihre Hauptaufgabe darin, an der Information und Dokumentation sowie an Computeranwendungen in der Chemie interessierte in- und ausländische Wissenschaftler zusammenzubringen, um durch regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch neueste Kenntnisse auf diesem Wissensgebiet zu vermitteln und fortzuentwickeln.

Dr. Renate Hoer | GDCh
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mikrophotonik – Optische Technologien auf dem Weg in die Hochintegration
21.07.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

Recherche-Reise zum European XFEL und DESY nach Hamburg

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Lupinen beim Trinken zugeschaut – erstmals 3D-Aufnahmen vom Wassertransport zu Wurzeln

24.07.2017 | Biowissenschaften Chemie