Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5,7 Millionen Euro für Nachwuchskräfte in Internationalen Organisationen

25.02.2009
Stiftung Mercator und Studienstiftung des deutschen Volkes starten Nachwuchsförderung mit dem Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Hochschulabsolventen, die internationale Führungspositionen anstreben, können sich ab heute für eine Aufnahme in das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben bewerben.

Ziel des Programms ist die Nachwuchsförderung und Qualifizierung deutschsprachigen Personals für Führungspositionen in Internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen.

"Jungen Nachwuchskräften in Internationalen Organisationen kommen Schlüsselpositionen zu. Ich freue mich deshalb über das neue Engagement der Stiftung Mercator in diesem Bereich der Nachwuchsförderung", so Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Das Mercator Kolleg ist ein Projekt der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung Mercator in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Die Stiftung Mercator fördert das Mercator Kolleg in einem Zeitraum von fünf Jahren mit 5,7 Millionen Euro.

"Mit dem Mercator Kolleg möchte die Stiftung Mercator jungen Deutschen eine Perspektive in Internationalen Organisationen geben", sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Seit der Wiedervereinigung sind die Erwartungen an eine aktive Rolle Deutschlands in der internationalen Politik global enorm gewachsen.

Im Zeitalter der Globalisierung werden zudem mehr und mehr Themen in Internationalen Organisationen behandelt und dort auch entschieden. "Wichtig ist es nun, Nachwuchs für diesen personellen Bedarf zu gewinnen", so Lorentz. Hochqualifizierte Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen können sich bis zum 31. März 2009 für die Aufnahme ins Mercator Kolleg für internationale Aufgaben bewerben.

Während eines 13-monatigen Programms arbeiten die Kollegiaten in zwei bis drei Internationalen Organisationen oder in global tätigen NGOs, Non-Profit-Organisationen oder Wirtschaftsunternehmen. "Mit dem direkten Einsatz in Internationalen Organisationen und den zahlreichen Seminarphasen wollen wir die Kollegiaten auf eine internationale Karriere vorbereiten und sie optimal qualifizieren.

Wir freuen uns auf die Weiterentwicklung dieses hochkarätigen Programms mit der Stiftung Mercator", so Dr. Gerhard Teufel, Generalsekretär der Studienstiftung des deutschen Volkes. Eine von den Kollegiaten selbstentworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen. Das Programmjahr 2009/2010 beginnt im September 2009.

Das monatliche Stipendium beträgt 1250 Euro. Darüber hinaus stehen weitere Fördermittel für Auslandsaufenthalte und Sprachkurse zur Verfügung.

Die Stiftung Mercator und die Studienstiftung des deutschen Volkes führen und entwickeln mit dem Mercator Kolleg für internationale Aufgaben das 1995 von der Robert Bosch Stiftung eingerichtete "Stiftungskolleg für internationale Aufgaben" fort, das die Robert Bosch Stiftung seit 2001 in gemeinsamer Trägerschaft mit der Studienstiftung des deutschen Volkes und in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durchgeführt hat.

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben wird künftig nicht nur Hochschulabsolventen in Deutschland, sondern auch in der Schweiz fördern. In der Schweiz führen die Stiftung Mercator Schweiz und die Schweizerische Studienstiftung die Initiative durch.

Darüber hinaus werden die Stipendiaten intensiver als bisher mit dem Arbeitsumfeld der immer wichtiger werdenden nichtstaatlichen Akteure wie internationalen Nichtregierungsorganisationen und Non-Profit-Organisationen vertraut gemacht.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.

Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln.

Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Über die Studienstiftung des deutschen Volkes:

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist mit rund 10.000 Stipendiaten das größte und zugleich das älteste deutsche Begabtenförderungswerk. Frei von politischen, religiösen und weltanschaulichen Vorgaben fördert sie besonders begabte Studierende, die sich durch ihre Leistungsstärke, ihre tolerante Persönlichkeit und ihr gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Die Studienstiftung betreibt Nachwuchsförderung für Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kunst. Die Finanzierung erfolgt durch den Bund, die Länder und Kommunen, eine Vielzahl von Stiftungen und Unternehmen sowie private Spender. Seit ihrem Bestehen hat die Studienstiftung mehr als 50.000 besonders begabte Studierende und Doktoranden unterstützt. Jährlich werden rund 3.400 Stipendiaten neu in die Förderung aufgenommen.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Marisa Klasen
Kommunikationsmanagerin
Stiftung Mercator
Tel.: +49 201 245 22-53
E-Mail: klasen@stiftung-mercator.de
Cordula Avenarius
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Studienstiftung des deutschen Volkes
Tel.: +49 228 820 96-334
E-Mail: avenarius@studienstiftung.de

Christiane Reusch | idw
Weitere Informationen:
http://www.mercator-kolleg.de
http://www.stiftung-mercator.de
http://www.studienstiftung.de/mercator-kolleg.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Digitale Transformation für den Mittelstand – Projekt „Digivation“ erhält 1,5 Mio. Euro vom Bund
27.02.2017 | Universität Paderborn

nachricht Bildsprache gegen Arbeitskräftemangel
27.02.2017 | Hochschule Augsburg - Hochschule für angewandte Wissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Proteine Zellmembranen verformen

Zellen schnüren regelmäßig kleine Bläschen von ihrer Außenhaut ab und nehmen sie in ihr Inneres auf. Daran sind die EHD-Proteine beteiligt, die Professor Oliver Daumke vom MDC erforscht. Er und sein Team haben nun aufgeklärt, wie sich diese Proteine auf der Oberfläche von Zellen zusammenlagern und dadurch deren Außenhaut verformen.

Zellen schnüren regelmäßig kleine Bläschen von ihrer Außenhaut ab und nehmen sie in ihr Inneres auf. Daran sind die EHD-Proteine beteiligt, die Professor...

Im Focus: Safe glide at total engine failure with ELA-inside

On January 15, 2009, Chesley B. Sullenberger was celebrated world-wide: after the two engines had failed due to bird strike, he and his flight crew succeeded after a glide flight with an Airbus A320 in ditching on the Hudson River. All 155 people on board were saved.

On January 15, 2009, Chesley B. Sullenberger was celebrated world-wide: after the two engines had failed due to bird strike, he and his flight crew succeeded...

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Poseidon goes Politics – Wer oder was regiert die Ozeane?

27.02.2017 | Veranstaltungen

Fachtagung Rapid Prototyping 2017 – Innovationen in Entwicklung und Produktion

27.02.2017 | Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herz-Untersuchung: Kontrastmittel sparen mit dem Mini-Teilchenbeschleuniger

27.02.2017 | Medizintechnik

Neue Maßstäbe für eine bessere Wasserqualität in Europa

27.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wenn der Schmerz keine Worte findet - Künstliche Intelligenz zur automatisierten Schmerzerkennung

27.02.2017 | Medizintechnik