Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

25 Millionen für Karlsruher Nanoforscher

24.04.2009
Mit insgesamt gut 25 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden vier Jahren das DFG-Forschungszentrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) am KIT.

Die Entscheidung fiel nach einer intensiven Begutachtung in den vergangenden Monaten durch eine international besetzte Prüfungsgruppe. Nach Ansicht der Gutachter habe das Karlsruher Zentrum mit seiner Arbeit "das Thema Nanowissenschaften mitgeprägt und sich in einem international stark beachteten und beforschten Gebiet eine sichtbare Position erarbeitet", so die DFG.

Damit beginnt für das DFG-Forschungszentrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) die dritte Förderperiode, nachdem es bereits im Jahr 2005 exzellent begutachtet wurde. Das CFN hatte bis dahin seit seiner Gründung im Jahr 2001 30 Millionen Euro aus DFG- und Landesmitteln erhalten und wurde für die Periode ab 2005 bis 2008 erneut mit 20 Millionen gefördert.

In der aktuellen Entscheidung, die eine weitere Förderung bis zum Jahr 2013 vorsieht, lobt die DFG "fachliche Exzellenz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen und der dort tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler". Besonders die Arbeitsfelder Nano-Photonik, Nano-Elektronik und Molekulare Nanostrukturen seien "glanzvolle Aushängeschilder der Forschung".

"Das Lob der Gutachter hat uns natürlich einfach riesig gefreut", so Professor Martin Wegener vom CFN. "Wichtig wird sein, dass das CFN seinen Ausbau in Richtung der ebenso hochaktuellen Felder Nano-Biologie und Nano-Energie so vorantreibt, dass auch diese bald zu Aushängeschildern werden. Auch geht es darum, Wege zu finden, wie die Wissenschaftler am CFN auch über den Horizont von 12 Jahren hinaus weiter erfolgreich forschen können."

Freude auch vom Rektor der Universität Karlsruhe, Professor Horst Hippler: "Das CFN ist das Flaggschiff im Bereich der Nanowissenschaften in Deutschland. Die wissenschaftlichen Erfolge und die außerordentliche Reputation des CFN belegen, dass der Forschungsstandort Deutschland keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht. Wir dürfen uns aber nicht auf den derzeitigen Erfolgen ausruhen, so Hippler, vielmehr müssen wir die aktuelle Wirtschaftskrise zum Anlass nehmen, um verstärkt in zukunftsträchtige Bereiche zu investieren und damit den - wissenschaftlichen und ökonomischen - Erfolg in den kommenden Jahren zu sichern."

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Berichte zu: CFN DFG DFG-Forschungszentrum Nanoforscher Nanostruktur Nanowissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wirtschaftsmagazin Capital: Platz 1 für wohngesundes Bauen geht an das Ökohaus-Unternehmen Baufritz
18.06.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Muskelaufbau im Computer: Internationales Team will Entstehung von Myofibrillen enträtseln
13.06.2018 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umwandlung von nicht-neuronalen Zellen in Nervenzellen

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Im Fußballfieber: Rittal Cup verspricht Spannung und Spaß

18.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics