Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

22. Verleihung des Förderpreis für Schmerzforschung

17.10.2008
DGSS und Grünenthal zeichnen wissenschaftlichen Nachwuchs aus

Im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2008 in Berlin wurden die Gewinner des 22. Förderpreises für Schmerzforschung prämiert. Mit insgesamt 21.000 Euro ist der Förderpreis der höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung.

Der Förderpreis für Schmerzforschung wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und der Grünenthal GmbH (Aachen) vergeben. Mit dem Förderpreis für Schmerzforschung werden Ärzte und Wissenschaftler gefördert, deren Arbeiten im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung und umgesetzten Grundlagenforschung einen wesentlichen Beitrag zur interdisziplinären praxisbezogenen Therapie akuter und chronischer Schmerzen geleistet haben. Der Preis richtet sich vorzugsweise an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Wissenschaftliche Grundlagenforschung und klinische Forschung sind für zukünftige Entwicklungen in der Schmerzforschung auch weiterhin eine Notwendigkeit. Bei der 22. Ausschreibung des Förderpreises wurden 20 erstklassige Arbeiten zugelassen. Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH: "Grünenthal ist Experte in der Schmerztherapie. Als forschendes Pharmaunternehmen betreiben wir neben klinischer Forschung und Entwicklung auch Grundlagenforschung. Wir sind der Überzeugung, dass das Engagement und die Begeisterung junger Forscher gefördert werden müssen."

Jeweils ein erster und ein zweiter Preis sollten in den Kategorien Klinische Forschung und Grundlagenforschung verliehen werden.

Jurymitglied Prof. Rolf-Detlef Treede erklärt: "Wir waren so begeistert von der Qualität der Arbeiten, dass wir uns in diesem Jahr entschieden haben, zwei zweite Preise in der Rubrik Grundlagenforschung zu vergeben."

Die Preisträger in der Kategorie Klinische Forschung sind:

1. Preis "Die Langzeithauttemperaturmessung - ein Instrument für
die Diagnostik des komplexen Schmerzsyndroms" von Elena Krumova
2. Preis "Pain in oxaliplatin-incluced neuropathy - Sensitisation
in the peripheral and central nociceptive system" von Andreas
Binder und Maike Stengel
Die Preisträger in der Kategorie Grundlagenforschung sind:
1. Preis "Reversal of pathological pain trough specific spinal
GABAA receptor subtypes" von Julia Knabl, Robert Witschi und
Andreas Hees
2. Preis "fMRI Reveals How Pain Modulates Visual Object Processing
in the Ventral Visual System" von Ulrike Bingel und Michael
Rose
2. Preis "Regulation der Erregbarkeit und Signalleitung
unmyelinisierten C-Fasern: Eine Untersuchung an Afferenzen der
Hirnhaut im Rattenmodell" von Roberto De Col und Richard Carr
Über die DGSS
Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) ist die wissenschaftliche Schmerzgesellschaft in Deutschland. Sie wurde am 8.9.1975 während des 1st World Congress on Pain in Florenz als deutsche Sektion der International Association for the Study of Pain (IASP) gegründet. Die DGSS ist die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft in Europa; sie hat derzeit 3.042 Mitglieder und ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Ihre Hauptziele sind die Förderung der Schmerzforschung in Deutschland und die Verbesserung der schmerztherapeutischen Versorgung. Die DGSS richtet den jährlich stattfindenden Deutschen Schmerzkongress aus, vergibt den Förderpreis für Schmerzforschung und bietet zahlreiche Aus-,

Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen an.

Über Grünenthal

Grünenthal ist Experte für Arzneimittel in Schmerztherapie und Gynäkologie sowie Vorreiter für intelligente, anwenderfreundliche Darreichungsformen. Das Unternehmen erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet Medikamente mit hohem therapeutischen Wert, die dazu beitragen, dass die Patienten selbst bestimmt leben können.

Grünenthal ist ein unabhängiges, deutsches Familienunternehmen, das weltweit in 29 Ländern Gesellschaften hat. Das 1946 gegründete Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 1900 Mitarbeiter, weltweit rund 5300. Der Umsatz 2007 betrug 846 Millionen Euro.

Meike Drießen | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.grunenthal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise