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142.000 Euro Förderung vom Land für Heilbronner Verbundforschungskooperation

16.08.2012
- Hochschule arbeitet an der Reichweitenverlängerung für Elektrofahrzeuge
- Kosten des Heilbronner Projekts von 284.000 Euro teilen sich Land und beteiligte Unternehmen
- Förderung ist Teil der landesweit breit angelegten Strategie zur Förderung der Elektromobilität

Das Forschungsfeld Elektromobilität ist an der Hochschule Heilbronn seit Jahren ein großes Thema. Das hat auch die baden-württembergische Landesregierung erkannt und unterstützt nun die Hochschule Heilbronn als Teil einer Verbundforschungskooperation mit 142.000 Euro, an der auch die Fraunhofer Projektgruppe Neue Antriebssysteme in Karlsruhe, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Ulm beteiligt sind.

Gemeinsam mit fünfzehn Unternehmen aus Baden-Württemberg arbeiten sie an zukünftigen Lösungen für die Elektromobilität: „Bei unserem Projekt handelt es sich um die Entwicklung und Erprobung von Technologien zur Reichweitenverlängerung“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Andreas Daberkow vom Studiengang Automotive System Engineering an der Hochschule Heilbronn.

„Ziel ist es, die Rotationsenergie von mechanischen Energiespeichern optimal im Verbund mit Batteriespeichern einzusetzen. Die Vorteile dieser Schwungradspeicher wie nahezu unbegrenzte Wiederaufladbarkeit und kurze Ladezeiten sollen dabei genutzt werden.“ Mit dieser Technik als „Range Extender“ erhoffen sich die Heilbronner Forscher eine Verlängerung der Reichweite, deren Limitierung heute ein Hindernis für die schnelle Verbreitung von Elektrofahrzeugen ist.

Wissenschaft und Wirtschaft sollen als Innovationspartner zusammenarbeiten
Die Förderung von Verbundforschungsprojekten ist Teil der landesweit breit angelegten Strategie zur Förderung der Elektromobilität.
„Wir wollen erreichen, dass Wissenschaft und Wirtschaft als Innovationspartner verstärkt zusammenarbeiten, um den Weg von der Forschung zum marktfähigen Produkt zu beschleunigen - in der Fahrzeugtechnik, in der Speichertechnik und in der Informations- und Kommunikationstechnik“, so der Heilbronner Landtagsabgeordnete Rainer Hinderer. Insgesamt stellt Baden-Württemberg rund 750.000 Euro für vier Forschungsvorhaben zur Verfügung. Die Gesamtkosten des Heilbronner Vorhabens belaufen sich auf 284.000 Euro, die je zur Hälfte von den beteiligten Unternehmen und dem Land übernommen werden.

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 7.300 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 45 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.
Weitere Informationen: Dipl.-Ing. Ursula Kleinteich, Institut für angewandte Forschung (iaf), Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-228, Telefax: 0 71 31-504-14 22 81,
E-Mail: ursula.kleinteich@hs-heilbronn.de

Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559, E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: www.hs-heilbronn.de

Heike Wesener | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-heilbronn.de

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