Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

14. Internationaler Papierschiff Wettbewerb

02.03.2010
Universität Rostock versenkt wieder Schiffe aus Papier Kann der Weltrekord überboten werden? 9 Gummibärchen tragen mehr als 20 Pakete Butter!

Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Universität Rostock im Mai den „Internationalen Papierschiff Wettbewerb“. Erneut werden kleine und sehr leichte Schiffchen gesucht, die vollständig aus Papier gebaut sind und möglichst viele Bleikugeln tragen können.

„Wir sind gespannt, ob der seit 2008 bestehende Weltrekord von Gabriele Lüdtke mit einer kaum für möglich gehaltenen Zuladung von über 5130 Gramm überboten werden kann, wobei das Papierschiffchen „Willi“ selbst nur 10 Gramm wog“, so Prof. Robert Bronsart, der Initiator des Wettbewerbes, „Um diese Leistung zu verstehen, muss man bedenken, dass diese Tragfähigkeit mehr als fünf Literpackungen Milch oder mehr als 20 Paketen Butter entspricht, getragen von einem Schiffchen ganz aus Papier, das selbst nur so viel wie neun Gummibärchen gewogen hat!“

Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach, jeder kann mitmachen, ob jung ob alt, ob allein oder im Team und sein Papierschiffchen spätestens bis zum 9. April an die Veranstalter schicken. Der Wettbewerb wird am 7. Mai in der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik in der Albert-Einstein-Straße 2 ausgetragen. Ab 14:00 Uhr sind alle Konstrukteure und Interessierte herzlich eingeladen mitzuerleben, wie viel das eigene Schiffchen und die der anderen Teilnehmer tragen kann, bevor es untergeht.

„Papierschiffe und Wissenschaft, wie passt das zusammen?“ kann man sich fragen. Prof. Bronsart: „Wenn man sieht, mit wie viel Einsatz sich gerade die vielen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit dem Thema beschäftigen, kann man durchaus von Wissenschaft sprechen“ und ergänzt mit einem kleinen Schmunzeln: „der Beitrag zum Papierschiffwettbewerb in der Sendung mit der Maus über den Wettbewerb ist hervorragend geeignet, unseren Studierenden das Problem des Schwimmens und des Untergehens zu erklären“.

Zunächst gilt es aber wieder, sich eine raffinierte Konstruktion auszudenken und diese zu bauen. Hierbei sind nur ganz wenige und sehr einfache Teilnahmebedingungen zu beachten.

Viele Unternehmen der Schiffbauindustrie, unterstützen diesen Wettbewerb, um damit bei den Teilnehmern das Interesse an der faszinierenden Schiffstechnik zu befördern. Daher wird es erneut möglich sein, in mehreren Kategorien Preise gewinnen zu können – jede anwesende Teilnehmerin und Teilnehmer wird ausgezeichnet! Der Gewinner erhält 500 €, wenn ein neuer Weltrekord aufgestellt wird, gibt es zusätzlich noch einmal 500 €!

Wer mehr wissen möchte, findet alles Weitere und dazu noch viele interessante Informationen zu den Wettbewerben der vergangenen Jahre unter: www.paperboat.de. Fragen können gerne an paperboat@uni-rostock.de gerichtet werden.

Ansprechpartner:
Kersten Ziesemer
Tel.: 0381 498 9276
FAX: 0381 498 9272
kersten.ziesemer@uni-rostock.de

Ingrid Rieck | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.paperboat.de
http://www.uni-rostock.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht »Die Oberfläche 2018« – Fünf Nominierungen gehen in die Endrunde
18.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht DFG fördert Entwicklung innovativer Forschungssoftware an der Universität Bremen
17.05.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics