Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

14. Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) startet am 3. November 2008

31.10.2008
Bis Ende Mai 2009 fast 200 kostenlose Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg -Größtes regionales Unterstützungsprogramm für Existenzgründer in Deutschland - 15 Einführungsveranstaltungen in Berlin und Brandenburg

"Erst war es nur eine Idee, jetzt läuft alles nach Plan." Unter diesem Motto startet am Montag, 3. November 2008 die größte regionale Gründerinitiative in Deutschland zunächst mit zwei Einführungsveranstaltungen in der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (16 Uhr) und der Investitionsbank Berlin (18 Uhr), in denen über die Anforderungen eines Businessplans, die Angebote und die Abläufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg informiert wird.

Bis Ende November folgen insgesamt 13 weitere Einführungsveranstaltungen an fast allen Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Die ersten Seminare beginnen bereits Mitte November 2008. Teilnehmen kann jeder mit einer guten Produkt- oder Dienstleistungsidee, egal aus welcher Branche. Konzepte zur Ausgründung aus Unternehmen oder zur Unternehmens-nachfolge sind ebenfalls zugelassen. Im Internet werden unter www.b-p-w.de alle Veranstaltungen rechtzeitig angekündigt. Dort ist auch eine selbstständige Anmeldung möglich.

Idee, Angebote und Ziel
Um ein Unternehmen erfolgreich an den Start zu bringen, ist es erforderlich, aus der reinen Geschäftsidee ein schlüssiges und tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln, das Kunden, Ziele, Markt und Möglichkeiten im Rahmen des wirtschaftlichen Umfelds genau beleuchtet. Genau hier setzt die Initiative mit Ihren Angeboten an. Existenzgründern wird durch das praxisorientierte und kostenlose Unterstützungsprogramm des BPW die Möglichkeit geboten, aus ihrer Geschäftsidee kontinuierlich ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. In Seminaren können Interessierte kaufmännisches Grundwissen zu allen gründungsrelevanten Themen aufbauen und vertiefen. Kapitalgeber, Unternehmer und Berater prüfen nach jeder Stufe vertraulich das Konzept und geben professionellen Rat. Erfahrene Experten stehen mit individuellem Coaching zur Seite. Das große Netzwerk des BPW bietet Kontakte zu Investoren, Gründungspartnern und Kunden. Alle Angebote sind kostenlos.
Eine Initiative - drei Stufen - 26 Preisträger
Der BPW gestaltet sich in drei Stufen von der Idee über Marktanalyse bis hin zur Finanzierung. Jede Stufe hat zum Ziel, die Geschäftsidee weiter zu entwickeln und an die Anforderungen für einen Erfolg versprechenden Businessplan anzupassen und zu optimieren. Die Bewertung der eingereichten Geschäftskonzepte erfolgt dabei in den Kategorien BPWtechnology für technologieorientierte Produkt- und Geschäftsideen und BPWservice für alle anderen Ideen. In der 1. und 2. Stufe werden die besten zehn Geschäftspläne und in der 3. Stufe die besten sechs Geschäftspläne mit insgesamt 63.000 Euro prämiert.
Die Organisatoren
Die Investitionsbank Berlin (IBB), die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) organisieren den BPW.
Die Träger
Träger des Wettbewerbs sind alle Hochschulen in Berlin und Brandenburg.
Die Schirmherren
Der Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin und der Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg sind auch in diesem Jahr Schirmherren des Wettbewerbs.

Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin: "Der Schritt in die Selbstständigkeit ist ein Wagnis. Wie der Weg dahinter aussieht, ist nicht sicher. Sehr wahrscheinlich verbergen sich aufregende Tage, viel Arbeit und Anstrengung und mancherlei unerwartete Stolpersteine darin. Hoffentlich aber auch das Glück und die Befriedigung, wenn das Ziel erreicht ist: eine erfolgreiche Umsetzung der eigenen Ideen als Unternehmerin oder Unternehmer. Und je besser dieser Schritt vorbereitet ist, umso wahrscheinlicher kann das Ziel erreicht werden. Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg kann diese Vorbereitung in idealer Weise unterstützen. Mit seiner intensiven Vermittlung von betriebswirtschaftlichem und rechtlichem Wissen sowie den breiten Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, ist die Teilnahme allen Gründungsinteressierten in der Region zu empfehlen."

Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg: "Gründer haben Ideen, sind innovativ. Und wenn sie ihre Ideen gut durchdacht in Taten umsetzen, dann sind die Gründer von heute die Job-Motoren von morgen. Der Businessplan-Wettbewerb ist ein geeignetes Instrument, damit aus einer Geschäftsidee auch ein tragfähiges Geschäftskonzept erwächst. In Seminaren, durch gezieltes Coaching und durch das Knüpfen von Kontakten erhalten Existenzgründer wichtiges Rüstzeug zum Aufbau ihres Unternehmens. Und je besser eine Unternehmensgründung vorbereitet ist, um so höher sind die Chancen, sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten. Unser brandenburgisches BPW-Koordinationsbüro bei der InvestitionsBank des Landes Brandenburg hat ein dichtes Netz aus Unterstützern in der Region geknüpft, so dass jeder Teilnehmer einen Ansprechpartner in seiner Nähe findet, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht."

Der Zeitrahmen
Die Teilnehmer können in den drei Stufen jederzeit mit ihrem Businessplan einsteigen. Wichtig sind hierbei die jeweiligen Abgabetermine: in der 1. Stufe - Idee ist es der 13. Januar 2009, in der 2. Stufe - Markanalyse ist es der 10. März 2009 und 3. Stufe - Finanzierung ist es der 12. Mai 2009 mit der darauf folgenden Abschlussprämierung.
Die Veranstaltungen
Neben den Seminaren helfen eine Vielzahl von weiteren Veranstaltungen wie Kontaktabende in Berlin, Regionaltreffen in Brandenburg oder ein Finanzforum beim Aufbau des eigenen Kontaktnetzwerkes, beim Erfahrungsaustausch mit anderen Gründern und der Suche nach Partnern für die Finanzierung.
Rückblick BPW 1996 bis 2008
Im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2008 wurden von 1.343 Teilnehmerinnen und Teilnehmern insgesamt 702 Businesspläne entwickelt und eingereicht. Aus den Wettbewerben 1996 bis 2007 entstanden bis heute 1.126 Unternehmen mit 5.154 Arbeitsplätzen.
BPW Netzwerk
Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg dankt seinen Premiumpartnern, Partnern, Kooperationspartnern und Schirmherren, deren Unterstützung die Umsetzung des BPW erst möglich macht. Der BPW wird zum Großteil aus Mitteln von Premiumpartnern, Partnern und Eigenmitteln der Organisatoren finanziert. In Brandenburg ist für das Projekt zusätzlich eine Förderung des Ministeriums für Wirtschaft aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) vorgesehen.
Kontakt / Teilnehmer:
Wettbewerbsbüro in der Investitionsbank Berlin, Hotline 030 - 21 25 21 21
Koordinationsbüro in der InvestitionsBank des Landes Brandenburg in Potsdam, Hotline 0331 - 6602222
Mehr Informationen:
Detaillierte Informationen über die Wettbewerbsbedingungen und die umfangreichen Unterstützungsangebote gibt es unter www.b-p-w.de.
Pressekontakt:
ILB-Kommunikation
Matthias Haensch
Telefon: 0331/ 660 - 1505
Telefax: 0331/660 - 1231
E-Mail: presse@ilb.de

Matthias Haensch | ILB-Kommunikation
Weitere Informationen:
http://www.b-p-w.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

nachricht 1,5 Mio. Euro für das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
05.12.2016 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie