Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

13. Internationaler Papierschiff Wettbewerb

02.03.2009
Universität Rostock sucht wieder Schiffe aus Papier
Kann der Weltrekord überboten werden?
9 Gummibärchen tragen mehr als 20 Pakete Butter?

Zum 13. Mal veranstaltet die Universität Rostock in diesem Jahr den Internationalen Papierschiff Wettbewerb. Es werden hierfür kleine und ganz leichte Schiffchen gesucht, die nur aus Papier gebaut sein dürfen und möglichst viele Bleikugeln tragen können.

„Wir sind gespannt, ob der im letzten Jahr aufgestellte Weltrekord von Gabriele Lüdtke mit einer fantastischen Zuladung von über 5130 Gramm überboten werden kann, wobei das Papierschiffchen „Willi“ selbst nur 10 Gramm wog“, so Prof. Robert Bronsart, der Initiator des Wettbewerbes, „Um diese Leistung zu verstehen, muss man bedenken, dass die Tragfähigkeit mehr als fünf Literpackungen Milch oder mehr als 20 Paketen Butter entspricht, getragen von einem Schiffchen ganz aus Papier, das selbst nur so viel wie z. B. neun Gummibärchen gewogen hat!“

Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach, jeder kann mitmachen, ob jung ob alt, ob allein oder im Team und sein Papier-Schiffchen spätestens bis zum 9. April an die Veranstalter schicken. Der Wettbewerb wird wieder im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“ der Universität Rostock am 23. April in der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik in der Albert-Einstein-Straße 2 ausgetragen. Ab 16:00 Uhr sind alle Konstrukteure und Interessierte herzlich eingeladen mitzuerleben, wie viel das eigene Schiffchen und die der anderen Teilnehmer tragen kann, bevor es untergeht.

„Papierschiffe und Wissenschaft, wie passt das zusammen?“ mag man sich fragen. Prof. Bronsart: „Wenn man sieht, mit wie viel Einsatz sich gerade die vielen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit dem Thema beschäftigen, kann man durchaus von Wissenschaft sprechen“ und ergänzt: „der Beitrag zum Papierschiffwettbewerb in der Sendung mit der Maus über den Wettbewerb ist hervorragend geeignet, unseren Studierenden das Problem mit des Schwimmens und des Untergehens zu erklären“.

Zunächst gilt es aber wieder, sich eine raffinierte Konstruktion auszudenken und diese zu bauen. Hierbei sind nur ganz wenige und sehr einfache Teilnahmebedingungen zu beachten.

Viele Unternehmen der Schiffbauindustrie, die händeringend qualifizierte Schiffbauingenieure suchen, unterstützen diesen Wettbewerb, um damit bei den Teilnehmern das Interesse an der faszinierenden Schiffstechnik zu befördern. Daher wird es möglich sein, in mehreren Kategorien Preise gewinnen zu können – jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird ausgezeichnet! Der Gewinner erhält 500 €, wenn ein neuer Weltrekord aufgestellt wird, gibt es zusätzlich noch einmal 500 €!

Wer mehr wissen möchte, findet alles Weitere und dazu noch viele interessante Informationen zu den Wettbewerben der vergangenen Jahre unter: www.paperboat.de. Fragen können gerne an paperboat@uni-rostock.de gerichtet werden.

Kersten Ziesemer
Universität Rostock
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Albert-Einstein-Str. 2
D-18059 Rostock
Tel.: +49 (0) 381 498 9276
FAX : +49 (0) 381 498 9272
kersten.ziesemer@uni-rostock.de

Universität Rostock
Presse- und Kommunikationsstelle
Ingrid Rieck
18051 Rostock
T: 0381 498 1012
F: 0381 498 1032

Ingrid Rieck | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.schiffbauforschung.de
http://www.uni-rostock.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie