Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

10.000-Euro-Auszeichnungen für zwei Studenten

05.10.2009
Ausgezeichnet im doppelten Sinn: Felix Flöter und Michael Lutz, studentische Hilfskräfte am PZH, können mit Preisgeldern in Kanada forschen

Michael Lutz arbeitet bereits seit 2006 als studentische Hilfskraft am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), das Teil des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz Universität Hannover (PZH) ist. Er hat in dieser Zeit zu erstklassigen Forschungsergebnissen beigetragen.

Zurzeit fertigt er eine Projektarbeit an. Der Lohn ist die Auszeichnung mit dem an einen Auslandsaufenthalt gekoppelten Technikpreis der noch jungen Erhard Friedrich Stiftung aus Hannover, der sich eigentlich an Doktoranden wendet, in diesem Fall aber an den 24-jährigen Studenten vergeben wird.

Dr. Jürgen G. Brandt von der Erhard Friedrich Stiftung freut sich, erstmals diesen Technikpreis vergeben zu können: „Der Stifter, Erhard Friedrich, war davon überzeugt, dass unsere Zukunft von guten Ingenieuren und Naturwissenschaftlern abhängt. Deshalb hat er verfügt, dass mindestens ebenso viele Stiftungsgelder in technische Bereiche fließen wie in die schöngeistige Förderung.“

Seinen Preis „antreten“ wird Michael Lutz, der seit 2005 Maschinenbau an der Leibniz Universität Hannover studiert und 2007 für ein herausragendes Vordiplom bereits den Dr.-Jürgen-Ulderup-Preis bekommen hat, voraussichtlich zum Ende des Jahres. Dann wird er an der University of British Columbia in Vancouver ein halbes Jahr in der Forschungsgruppe von Professor Yusuf Altintas, einem der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der virtuellen Fertigung, seine zweite Projektarbeit in Angriff nehmen. Das Institut von Prof. Altintas gehört zu den Partnerinstituten des IFW und ist bei den Studenten neben dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA besonders beliebt.

Auch der zweite Preisträger, Felix Flöter, hat seinen – ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten – Technologiepreis der renommierten hannoverschen Kurt-Alten-Stiftung an einen Forschungsaufenthalt bei Professor Altintas in Kanada gekoppelt. Er fängt dort in diesen Tagen bereits mit der Arbeit an: „Stability of Low-Speed Machining“ heißt sein Forschungsthema. Der 22-Jährige studiert seit Herbst 2008 an der Leibniz Universität Maschinenbau im Hauptstudium. Seit März 09 arbeitet er als studentische Hilfskraft am IFW. Schnell und leistungsstark ist er allerdings nicht nur im Maschinenbaustudium – auch als Kapitän des Bundesliga-Triathlonteams Hannover 96 hat er diese Eigenschaften an den Tag gelegt.

Wie die Erhard Friedrich Stiftung hat auch die Kurt-Alten-Stiftung das Ziel, dazu beizutragen, dass herausragende Nachwuchswissenschaftler und -künstler ihre Fähigkeiten und Talente nutzen und ausbauen können.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: Altintas Hilfskraft IFW Kurt-Alten-Stiftung Leibniz Maschinenbau PZH Projektarbeit Technikpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE