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USA: Solare Dachziegel ab November erhältlich

22.06.2009
Spezialmodule bringen Vielzahl architektonischer Möglichkeiten

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SRS-Energy setzt auf Ästhetik, um weitere Kunden von den Vorteilen von Solarenergie zu überzeugen. So hat das US-Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem Ziegelfabrikanten erstmals einen "solaren Dachziegel" entwickelt.


Dachteile sollen mit diesen Photovoltaikmodulen in Ziegelform je nach Lichteinfall individuell gedeckt werden können. Das Produkt wird in den USA schon ab November 2009 erhältlich sein. Im Jahr darauf beabsichtigt SRS, seine neueste Errungenschaft auch auf europäische Märkte zu bringen. Intelligent zur Anwendung gebrachte Dünnschichttechnologie verspricht dabei sowohl verbesserte Wirkungsgrade als auch eine besondere Langlebigkeit der Solarzellen. Diese für gebäudeintegrierte Anwendungen gefertigten PV-Module könnten künftig zu einem zentralen Bestandteil in Architektur und Bauwesen werden.

"Unsere PV-Module konvertieren aufgrund der TripleJunction-Technologie von Uni Solar ein breiteres Spektrum von Licht in Elektrizität als herkömmliche Solarmodule", sagt Abby Nessa Feinstein, Marketingdirektor von SRS Energy. Im Normalfall weisen die aus Kostengründen meist aus amorphem Silizium gefertigten Dünnschichtzellen im Vergleich mit herkömmlichen Solarmodulen aus mono- oder polykristallinem Silizium deutlich geringere Wirkungsgrade auf. Dieses Manko kann nur durch entsprechende Kombination geeigneter Schichtmaterialien wettgemacht werden. Die bei Mehrschichttechnologien dadurch deutlich steigenden Produktionskosten müssen jedoch im Auge behalten werden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090617031/).

"Flexibel bedeutet zwar nicht, dass Solarzellen in jegliche Form gebracht werden können. In Kooperation mit Partnerunternehmen wie Automobilherstellern konnten im Rahmen von Testszenarien jedoch schon viele Formen erzeugt werden", gibt Roman Siegenbruck, Region Manager, Northern, Central & Eastern Europe von Uni Solar, gegenüber pressetext zu bedenken. Uni Solar-Produkte eigneten sich insbesondere bei Dachflächen, bei denen niedrige Dachlasten zur Verfügung stehen. Dabei kämen Triple-Junction-Dünnschicht-Siliziumsolarzellen zum Einsatz, welche die blauen, grünen und roten Spektralanteile des Sonnenlichts in unterschiedlichen Schichten absorbieren. Diese Technologie würde einen höheren Wirkungsgrad bei geringer Sonneneinstrahlung und diffusem Licht und somit einen 20-prozentigen Mehrertrag pro erworbenem Watt ermöglichen, obwohl im Vergleich mit herkömmlichen PV-Modulen mehr Fläche benötigt werde.

Laut Angaben von SRS sei bei den neuartigen Solarziegeln mit einem Wirkungsgrad zwischen acht und zehn Prozent zu rechnen. Der Hersteller garantiert dabei eine Nennleistung von 68 Wattpeak bei einer 80-prozentigen Kapazitätsauslastung über 20 Jahre. Eine Freilaufdiode pro Solarzelle verhindert laut Uni Solar auch etwaige Leistungsausfälle durch Überschattungen. Alternative Anbieter wie Global Solar http://www.globalsolar.com , die andere Halbleitermaterialien wie Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen im Rahmen der CIGS-Dünnschichttechnologie zum Einsatz bringen, erwarten sogar eine baldige Steigerung der erzielbaren Wirkungsgrade auf rund 14 Prozent.

Nikolaus Summer | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.srsenergy.com
www.uni-solar.com

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