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Gabriel, der von dem Bundestagsabgeordneten Marko Mühlstein begleitet wurde, nahm dort ein Netz zur Versorgung der Haushalte mit Bio-Wärme in Betrieb. Dabei hob er das Engagement der Tangelner und der örtlichen Biowärmegenossenschaft hervor.
„Tangeln zeigt beispielhaft, wie sich eine Gemeinde durch eine innovative Lösung bei der energetischen Nutzung von Biomasse von Heizöl und Erdgas unabhängig machen kann“, sagte Gabriel.
Die Biogasanlage erzeugt seit Ende 2007 aus Gülle und nachwachsenden Rohstoffen Strom und Wärme. Während der in der Anlage erzeugte Strom vollständig in das Stromnetz eingespeist wird, konnte die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme bisher nur zu etwa einem Drittel in der örtlichen Agrargenossenschaft genutzt werden. Damit wollten sich die Tangelner jedoch nicht abfinden und gründeten Ende 2008 die Biowärmeversorgung Tangeln e.G. Ziel der Genossenschaft ist es, mit der Wärme aus der Biogasanlage den Ort zu beheizen.
Dazu wurde die Biogasanlage erweitert und ein neues Biogas-Blockheizkraftwerk errichtet. Über ein Wärmenetz mit Hausübergabe-Stationen kann Tangeln nun mit Biowärme versorgt werden. „Das ist gut für den Klimaschutz und senkt gleichzeitig die Energiekosten“, so Gabriel. Der Bau des Wärmenetzes wird aus Mitteln des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums gefördert.
Michael Schroeren | Quelle: BMU-Pressereferat
Weitere Informationen: www.bmu.de/presse
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