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Ziel dieses Projekts ist es, die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit der gesamten Produktionskette von Biokraftstoffen zu überprüfen, von der Gewinnung der Biomasse bis hin zur Synthese des Kraftstoffes. Bei dieser Anlage wird weltweit zum ersten Mal Wasserstoff zur Optimierung des Wirkungsgrades eingesetzt.
Die erste Phase umfasst eine detaillierte Planungsstudie für die Konstruktion und Gestaltung der Anlage. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen CNIM als Hauptvertragspartner, der AirLiquide-Gruppe, und den Gesellschaften Choren, SNC Lavalin, Foster-Wheeler France und MSW Energies durchgeführt. Sie
wird voraussichtlich bis Juni 2011 andauern.
Die Anlage wird in Bure-Saudron entstehen, an der Grenze zwischen den Departements Meuse und Haute-Marne, und wird durch die lokale Politik und Wirtschaft unterstützt. Als besonders vorteilhaft erweist sich hier die geographische Lage, da sie die Möglichkeit bietet, auf mehr als 75.000 Tonnen Rohstoffe (Wälder und Landwirtschaft) pro Jahr zurückzugreifen.
Die erwartete Produktionsmenge beträgt ca. 23.000t/Jahr an Biokraftstoffen (Diesel, Kerosin, Naphta).
Dabei wird auf das thermochemische Verfahren zurückgegriffen [2], das sowohl hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Motoren als auch des Schadstoffausstoßes eine sehr gute Qualität des Kraftstoffes garantiert.
- [1] Biokraftstoffe der zweiten Generation werden aus Nebenprodukten der Land- und Forstwirtschaft gewonnen, so z.B. aus Stroh oder Holzabfällen.
- [2] Das andere Verfahren, das die Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation ermöglicht, ist das enzymatische Verfahren, bei dem pflanzliches Glukose in Bioethanol umgewandelt wird.
Quelle: Pressemitteilung des CEA – 17.12.2009
http://www.cea.fr/le_cea/actualites/biocarburants_bure-saudron-27987
Redakteur: Sebastian Ritter, sebastian.ritter@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 175 vom 20.01.2010)
Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Kostenloses Abonnement durch E-Mail an: sciencetech@botschaft-frankreich.de
Sebastian Ritter | Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
www.wissenschaft-frankreich.de/
www.wissenschaft-frankreich.de/publikationen/wissenschaft_frankreich/index.htm
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