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Eine der größten auf Gebäuden installierten Solaranlagen der Welt ist bei Stuttgart entstanden - das Fotovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy auf den Dächern der Landesmesse Stuttgart.
Am Donnerstag ist die Anlage im Beisein von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger feierlich in Betrieb genommen worden. Das 15 Millionen Euro teure Sonnen-Kraftwerk besitzt eine Spitzenleistung von 3,8 Megawatt und produziert im Jahr voraussichtlich 3,45 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Durchschnittsverbrauch von 1.100 Haushalten; die CO2-Einsparung liegt bei 1.800 Tonnen im Jahr.
"Mit dem neuen Fotovoltaik-Kraftwerk tritt die Anwendung der Solarenergie in Baden-Württemberg in eine neue Dimension", sagte Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei der Inbetriebnahme. "Hier zeigt sich, wie Ökologie und Ökonomie gut ineinander greifen können."
Der Bau der Neuen Messe sei damals von Kritikern als ökonomisch überzogen und ökologisch verwerflich dargestellt worden, so der Stuttgarter Regierungschef. "Den ökonomischen Wert der Messe stellt heute, eineinhalb Jahre nach der Eröffnung, kaum noch jemand in Frage. Dass die Messe nun zum Standort einer der größten, auf Dächern montierten Fotovoltaikanlagen der Welt wird, macht auch ihren herausragenden ökologischen Nutzen deutlich", betonte Oettinger.
"Wir bei Greenpeace Energy setzen voll auf Solarenergie", betonte Dr. Steffen Welzmiller, Vorstand des Ökostrom-Anbieters. Noch seien die Anlagen zwar teurer. "Künftigen Generationen jedoch wird die Sonne eine sichere und kostengünstige Stromversorgung bieten - wartungsarm und unabhängig von Rohstoff-Importen", so Welzmiller. "Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir heute in die Technik investieren." Für die Neue Messe Stuttgart bedeutet die Solaranlage "dass sich der Mut, auf innovative und nachhaltige Energien zu setzen, gelohnt hat", sagte Dr. Horst Mehrländer, Aufsichtsrat-Vorsitzender der Projektgesellschaft Neue Messe: "Heute kann auf das Gesamtkonzept einer ,grünen Messe' geblickt werden, dass mit der feierlichen Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage einen weiteren Höhepunkt erreicht hat."
Die Arbeit an dem 15 Millionen Euro teuren Fotovoltaik-Kraftwerk begann im September vorigen Jahres. 21.132 Module wurden auf insgesamt 27.000 Quadratmetern Dachfläche installiert. "Die Herausforderung war, die Module so anzubringen, dass sie das architektonisch anspruchsvolle Gesamtkonzept der Neuen Messe Stuttgart nicht beeinträchtigen. Das ist gelungen, ohne den Messebetrieb zu stören", erklärte Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR. Das Unternehmen errichtete die Anlage als Generalunternehmer und ist für die Wartung im laufenden Betrieb zuständig. Bauherr und Betreiber ist Planet energy, eine 100-prozentige Tochterfirma des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy.
Das Fotovoltaik-Kraftwerk auf dem Dach der Neuen Messe Stuttgart ist mit 3,8 Megawatt die sechstgrößte auf Gebäuden installierte Solaranlage der Welt. An der Spitze der Rangliste (Quelle: www.pvresources.com/en/top25bipv.php ) liegen Anlagen in Saragossa, Spanien (11,8 MW) und Kameyama, Japan (5,21 MW). Auf Gebäuden installierte Fotovoltaik-Kraftwerke gelten als besonders umweltfreundlich, weil sie über die ohnehin vorhandene Bauten hinaus keinen zusätzlichen Flächenbedarf haben.
Aktuelle Pressefotos können Sie am Donnerstag, 26. Februar, ab 15 Uhr von der Website www.greenpeace-energy.de herunterladen. Dort finden Sie ebenfalls die gesamte Pressemappe inklusive eines Datenblattes zur Fotovoltaik-Anlage und der Vorstellung der beteiligten Unternehmen.
Marcel Keiffenheim | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.greenpeace-energy.de
www.pvresources.com/en/top25bipv.php
Weitere Berichte zu: 3,8 Megawatt-Fotovoltaik-Kraftwerk > CO2-Einsparung > Dächer > Fotovoltaik-Kraftwerk > Inbetriebnahme > kostengünstige Stromversorgung > Megawatt > Solaranlage > Sonnen-Kraftwerk > Stromversorgung > Ökostrom-Anbieter
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