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Schutz für Hochfrequenz-Elektronik

27.09.2010
SCHOTT Electronic Packaging: LTCC, HTCC und Glas-Metall-Technologie aus einer Hand

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Verschiedenste Parameter müssen bedacht werden, wenn über die beste Gehäuselösung für sensible Hochfrequenz-Elektronik entschieden wird. SCHOTT Electronic Packaging leistet hier Unterstützung und ist der einzige europäische Anbieter, der sowohl Glas-Metall-Technologie (GTMS) als auch Low und High Temperature Cofired Ceramics (LTCC und HTCC) aus einer Hand anbietet.


SCHOTT ist damit in der Lage, das jeweils am besten geeignete hermetische Gehäuse für spezialisierte Mikrowellen- und Hochfrequenz-Anwendungen zu entwickeln.

Der Einsatz von Hochfrequenz-Anwendungen nimmt in vielen Branchen zu, sei es Luftfahrtelektronik, Automobiltechnologie und Sensorik, Telekommunikation oder Medizintechnik. Diese sensible Hochleistungs-Elektronik benötigt hermetische Gehäuse. Dichtungstechnologien auf der Basis von Glas und Keramik ermöglichen gasdichte elektrische und optische Durchführungen. Da jede Technologie ihre Vor- und Nachteile hat, unterstützt SCHOTT seine Kunden bei der Auswahl der Lösungen für niedrige und hohe Volumina.

„Vollkeramik-, Keramik-Metall- oder Glas-Metall-Gehäuse bieten hermetischen Schutz und sind unempfindlich gegenüber Vibrationen, ätzenden Stoffen und Temperaturschwankungen”, erläutert Robert Hettler, Research and Development Manager bei SCHOTT Electronic Packaging in Landshut. „Die Menge und die Komplexität der Leiter und Komponenten, die in einem vorgegebenen Platz verschaltet werden sollen, bestimmen die Wahl der geeigneten Verpackungstechnologie.”

Glas-Metall-Gehäuse bieten in der Regel den besten hermetischen Schutz. Da Glas so vielseitig ist, kann es auf verschiedenste Art genutzt werden, um optimalen hermetischen Schutz für Elektronik und Opto-Elektronik zu gewährleisten. Wenn hingegen Größe oder Gewicht eine Rolle spielen, kann Mehrschicht-Keramik die Gehäusetechnologie der Wahl sein. Hier können komplexe Strukturen elektrischer, optischer und thermischer Verbindungen im Gehäuse eingearbeitet werden – ein Muss für miniaturisierte Komponenten.

Mit Hilfe von Mehrschicht-Keramik können kleine und leichte Verpackungen für komplexe Anwendungen verwirklicht werden. Dabei werden dünne Keramikscheiben per Stanzverfahren und Siebdruck mit metallischen Linien und Kontakten versehen. Durch das Stapeln und Laminieren mehrerer Schichten in einem Cofiring-Prozess entsteht ein dreidimensionales Gehäuse, das einen hoch komplexen Schaltplan enthalten kann und Teil der Leiterplatte innerhalb der Verpackung ist.

High Temperature Cofired Ceramics (HTCC) werden eingesetzt, wenn der Signalpfad eher kurz ist und außergewöhnlich hohe mechanische Stabilität und Wärmeabfuhr gefragt sind. Auf der anderen Seite erlauben Low Temperature Cofired Ceramics (LTCC) den Einsatz von Metallisierung mit hoher Leitfähigkeit wie Gold oder Silber. Verbunden mit einer niedrigen Dielektrizitätskonstante eignet sich diese Technologie ideal für Hochfrequenz-Anwendungen mit längeren Pfaden. Darüber hinaus ermöglicht sie die Integration passiver Elemente und der Seitenwand-Metallisierung.

Zusammen mit seinem Partner VIA electronic unterstützt SCHOTT Electronic Packaging seine Kunden bei der Entwicklung der jeweils für die Anwendung am besten geeigneten und kostengünstigsten Verpackungen. Simulationen erlauben hierbei Vorhersagen zum Materialverhalten unter Hochfrequenz-Bedingungen, einschließlich der Untersuchung der thermischen Leistung und mechanischen Beständigkeit. Das betrifft die Gestaltung von elektronischen und opto-elektronischen Komponenten ebenso wie die Prozessoptimierung vom Prototypen bis zur Serienfertigung.

SCHOTT Electronic Packaging ist ein weltweit führender Hersteller von hermetischen Verpackungen und Komponenten für den zuverlässigen, langfristigen Schutz sensibler Elektronik. Kerntechnologien sind Glas- und Keramik-/Metalldurchführungen, thermische Sicherungen für elektrische Geräte und eine Vielzahl von innovativen Spezialgläsern. 1.500 Mitarbeiter an mehreren Produktionsstandorten und Kompetenzzentren rund um die Welt konzentrieren sich auf die kompetente Betreuung der Kunden vor Ort und die gemeinsame Entwicklung individueller Verpackungslösungen für Anwendungen in den Branchen Automobil, Optoelektronik, Unterhaltungselektronik, Sensorik, Haushaltsgeräte und Sicherheit.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.300 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Download-Link für ZIP-Datei in Druckqualität:
www.schott-pictures.net/presskit/44654.ep-ceramics-en

No. 44838: „Greensheets“: Qualitätskontrolle am Vorprodukt in der Fertigung von Mehrschicht-Keramik. Quelle: SCHOTT

No. 44836: LTCC: Low Temperature Cofired Ceramics werden bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen von 850 – 900 °C gesintert. Dabei lassen sich auch passive elektronische Komponenten einarbeiten. Quelle: SCHOTT

No. 44839: HTCC: High Temperature Cofired Ceramics sind bekannt für ihre hohe mechanische Stabilität. Die Mehrschicht-Keramik wird bei Temperaturen von 1.600 – 1.800 °C gesintert. Quelle: SCHOTT

No. 44837: Qualitätsendkontrolle: Dieses Regelklappengehäuse von SCHOTT Electronic Packaging bietet hermetischen Schutz für sensible Elektronik und opto-elektronische Komponenten. Quelle: SCHOTT

Sales-Kontakt:
SCHOTT Electronic Packaging GmbH
Matthias Rindt
Manager Sales and New Business Opto-Electronics
Phone +49 (0)871 826-328
Fax +49 (0)3641/2888-9090
E-Mail matthias.rindt@schott.com
Internet www.schott.com/epackaging

SCHOTT Electronic Packaging GmbH
Michael Tratzky
Manager Sales Opto-Electronics
Phone +49 (0)871 826-439
Fax +49 (0)3641/2888-9090
E-Mail michael.tratzky@schott.com
Internet www.schott.com/epackaging

Presse-Kontakt:
SCHOTT AG
Christine Fuhr
PR Manager
Phone +49 (0) 6131 / 66-4550
Fax +49 (0) 6131 / 66-4041
E-Mail christine.fuhr@schott.com
Internet www.schott.com

Agency contact:
oha communication
Oliver Hahr
PR Consultant
Phone +49 (0) 711 / 5088 6582-1
Fax +49 (0) 711 / 5088 6582-9
E-Mail oliver.hahr@oha-communication.com
Internet www.oha-communication.com

Christine Fuhr | Quelle: SCHOTT AG
Weitere Informationen: www.schott.com/epackaging
www.schott-pictures.net/presskit/44654.ep-ceramics-en
www.schott-pictures.net

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