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Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich zunehmend die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Strom zu erzeugen.
In der Bundesrepublik Deutschland lag Ende März 2009 der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiegewinnnung bei rund 10 Prozent. Doch trotz hoher Investitionskosten und technischer Schwierigkeiten beim Stromtransport nimmt die Menge der regenerativ gewonnenen Energie rasch zu. Denn der Einsatz erneuerbarer Energien bietet ökologisch wertvolles Potential, um die schädlichen Folgeerscheinungen der fossilen Energiegewinnung zu verhindern, wie beispielsweise den Ausstoß großer Mengen von Kohlendioxid, das zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.
Ganz ohne Nachteile ist jedoch der Einsatz der regenerativen Energiegewinnung nicht. So wirft die Erzeugung von nutzbarer Biomasse Probleme auf, dazu gehören extensiver Landverbrauch, der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel sowie die Reduzierung der Artenvielfalt.
Die Vorteile scheinen bislang jedoch zu überwiegen. So könnten nach Studien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bis zum Jahre 2020 über 400.000 Menschen in Deutschland im Bereich Erneuerbare Energien beschäftigt sein. Damit wächst der Sektor der regenerativen Energiegewinnung auf lange Sicht zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor heran.
"Recherche Spezial" bietet einen umfassenden Überblick zu aktuellen sozialwissenschaftlichen Literatur- und Forschungsnachweisen rund um das Thema erneuerbare Energien. Sie kann kostenfrei als PDF heruntergeladen oder bei GESIS für einen Selbstkostenpreis von 10 € als Printversion bestellt werden:
http://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/
recherche_spezial/RS7-09-Erneuerbare_Energien.pdf
Quellen der Informationen sind die GESIS-Datenbanken SOLIS und SOFIS und die sechs englischsprachigen sozialwissenschaftlichen Datenbanken des Herstellers Cambridge Scientific Abstracts (CSA), die über die Nationallizenzen in http://www.sowiport.de eingebunden sind.
Die GESIS ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und unterstützt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten). Ein weiterer Service sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zugänglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und u.a. an wichtigen europäischen Projekten wie den European Social Survey, dem europäischen Archivverbund CESSDA und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt.
Ansprechpartner:
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Christian Kolle
Abteilung Fachinformation für die Sozialwissenschaften
Dreizehnmorgenweg 42
53175 Bonn
Tel: + 49 (0) 228 / 2281 - 555
Fax: + 49 (0) 228 / 2281 - 4555
christian.kolle@gesis.org
Sophie Zervos
Abteilung Kommunikation
Liliencronstr. 6
50931 Köln
Tel: + 49 (0) 221 / 47694-63
Fax: + 49 (0) 221 / 47694-904
sophie.zervos@gesis.org
Sophie Zervos | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.sowiport.de
www.gesis.org
Weitere Berichte zu: Artenvielfalt > Biomasse > Energiegewinnung > erneuerbare Energien > fossile Energiegewinnung > GESIS > Naturschutz > Pflanzenschutzmittel > Reaktorsicherheit > Recherche > Saharastrom > Wasserkraft
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