Anzeige
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe gründen die gemeinsame Forschungsgruppe »Renewable Energy Innovation Policy«, die am 1. Juli 2009 ihre Tätigkeit aufgenommen hat.
Mit dieser Forschungsgruppe tragen die beiden Institute dem zunehmenden Bedarf einer immer engeren Verzahnung von Technologieentwicklung und angewandter Forschung mit der ökonomischen Systemanalyse und Innovationsforschung Rechnung.
Die Begrenzung des Klimawandels sowie die Schaffung eines nachhaltigen und versorgungssicheren Energiesystems für die Zukunft bedeuten eine große Herausforderung für die deutsche und europäische Energieforschung. Gleichzeitig bietet sich hier die Chance, durch die Entwicklung und erfolgreiche Marktpositionierung neuer Technologien die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Energieforschung noch zu steigern. Dies erfordert - neben weiteren technologischen Durchbrüchen - die Entwicklung geeigneter ökonomischer Strategien für die Erforschung, Demonstration und Marktdiffusion neuer Innovationen.
Der Sektor der Erneuerbaren Energien nimmt hierbei eine immer zentraler werdende Stellung ein. Er zeichnet sich vor allem aus durch die wachsende Vielfalt und die immer kürzeren Entwicklungszeiten von neuen Technologiekonzepten. Um mit dieser Dynamik Schritt halten zu können bedarf es einer engeren Verzahnung der bestehenden Kompetenzen im Bereich der Technologieentwicklung und der angewandten Forschung mit der ökonomischen Systemanalyse und Innovationsforschung.
Diese bestehende Lücke schließt nun die Forschungsgruppe »Renewable Energy Innovation Policy«, die am 1. Juli 2009 ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Die Gruppe wurde gegründet vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg sowie dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe. Ziel der neuen Forschungsgruppe ist es, die Erfahrung des ISI in der Systemanalyse und Innovationsforschung mit den breiten technologischen Kompetenzen des ISE im Bereich der Erneuerbaren Energien zu bündeln.
Die dabei auftretenden Synergieeffekte erlauben eine tiefgehende Analyse des technologischen sowie des ökonomischen Potenzials verschiedener Formen solarer Energiegewinnung und ihrer Bedeutung für eine zukünftige nachhaltige Energieversorgung. Ein weiteres zentrales Themenfeld wird außerdem die Evaluierung und Weiterentwicklung bestehender Förderstrategien unter Berücksichtigung der sich verändernden Rahmenbedingungen auf dem Energiesektor sein.
Die Gruppe wird geleitet von Dr. Mario Ragwitz (ISI) und Dr. Thomas Schlegl (ISE). Mario Ragwitz ist Leiter des Geschäftsfelds Erneuerbare Energien im Competence Center Energiepolitik und Energiesysteme am Fraunhofer ISI. Thomas Schlegl ist Leiter der Strategieplanung des Fraunhofer ISE und Geschäftsführer der Fraunhofer Allianz Energie.
Mit der Gründung dieser Gruppe bietet die Fraunhofer-Gesellschaft ihren Partnern in Wirtschaft und Forschung eine neuartige Dienstleistung an, bei der Technologien vom Anfangsstadium ihrer Entwicklung an auf ihr späteres Innovationspotenzial auf dem Energiemarkt hin untersucht und entsprechend gesteuert werden können. Dies bietet den Kunden die Möglichkeit einer effizienten und zielorientierten Forschungsarbeit, die von Anfang an auf eine möglichst starke Marktposition der entwickelten Technologien hinarbeitet.
Karin Schneider | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.ise.fraunhofer.de
Weitere Berichte zu: Energieforschung > Energiesystem > erneuerbare Energien > Innovationsforschung > ISE > ISI > Renewable Energy Outlook 2030 > Solare Energiesysteme > Technologieentwicklung > Verzahnung > Ökologische Systemanalyse
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten