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Tom Tipple, Vizepräsident der Herstellerfirma, ließ es sich nicht nehmen, extra aus London anzureisen, um dabei zu sein.
Die in einem Container untergebrachte Redox-Flow-Batterie ergänzt den regenerativen Energiepark, der in der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia vom Labor Elektrotechnik und regenerative Energietechnik unter der Leitung von Professor Dr. Ekkehard Boggasch betrieben wird.
Diese Batterietechnik nutzt Vanadium-Ionen unterschiedlicher Ladung, die in verdünnter Schwefelsäure in zwei großen Tanks gelöst sind, um so elektrische Energie in chemischer Form zu speichern. Redox-Flow-Batterien gelten als eine Schlüsseltechnologie im Bereich der Speicherung von im Angebot stark schwankender elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen und weisen spezifische Vorteile gegenüber konventionellen Blei- oder Lithium-Ionenbatterien auf.
Die Redox-Flow-Batterie wurde problemlos über Nacht mit einem Ladestrom von über 100 Ampere für einige Stunden aufgeladen und anschließend kontrolliert mit variablem Entladestrom entladen. "Das System hat sofort reibungslos funktioniert und seine Garantiedaten eingehalten – so etwas hat man selten", freut sich Dekan Prof. Dr. Jürgen Kuck: „Mit dem regenerativen Energiepark und insbesondere unseren Stromspeichern arbeiten wir mitten in einem hochaktuellen Thema.“
Am 23. Februar 2012 steht die Batterie für den Technologietag bereit, der vom Arbeitskreis Netzintegration der Landesinitiative Brennstoffzelle am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia veranstaltet wird.
Evelyn Meyer-Kube | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ostfalia.de
www.brennstoffzelle-nds.de/events/arbeitskreis-netzintegration-am-energiepark-ostfalia-hochschule/
Weitere Berichte zu: Batterietechnik > Energiepark > Redox-Flow-Batterie > regenerative Energietechnik > Vanadium-Ionen > verdünnte Schwefelsäure
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