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Der Hauptvorteil des Roboters besteht in der Nutzung der Seilwinden als Antriebssystem: Diese Module sind kostengünstige und gut etablierte Bauelemente.
Dabei können sie große Kräfte erzeugen und nahezu verlustfrei über weite Strecken auf eine Plattform übertragen, die dadurch hochdynamisch bewegt werden kann. Weiterhin erlaubt der extreme Leichtbau des Robotersystems sehr große Abmessungen des Arbeitsraums bei großen Traglasten.
Bei dem am Fraunhofer IPA installierten Demonstrator IPAnema kommen wahlweise sieben oder acht digital gesteuerte Winden zum Einsatz. Sie sind für hochdynamische Bewegungen konstruiert und erlauben Bewegungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 m/s und Beschleunigungen von bis zur zehnfachen Erdbeschleunigung. Dabei kann die Länge des Seils durch ein in die Winde integriertes Absolutmesssystem exakt eingestellt werden.
Das Steuerungssystem besteht aus einer für Roboter angepassten CNC-Steuerung und läuft zusammen mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung in Echtzeit. Die Programmierung von Bewegungen ist im G-Code nach DIN 66025 möglich. Eine leichte Verbindung zu bestehende Automatisierungsumgebungen ist über die integrierte SPS möglich. Im Versuchsfeld des Fraunhofer IPA kommt eine Pick-and-Place-Anwendung zum Einsatz.
Die Kombination aus großer Nutzlast (bis hin zu mehreren Tonnen), kurzen Taktzeiten dank großer Geschwindigkeiten und Beschleunigungen sowie großem Arbeitsraum von einigen 10 Metern Kantenlänge lassen vielfältige Anwendungen in der Handhabung zu. Vor allem neue Anwendungsfelder, die von dem großen Arbeitsraum und den hohen Nutzlasten profitieren, machen eine neue Dimension in der Automatisierung möglich. Weiterhin sind Anwendungen in der Montage, Wartung und Inspektion von großen Strukturen wie beispielsweise Gebäuden denkbar.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dr.-Ing. Andreas Pott
Telefon +49 711 970-1221 I E-Mail andreas.pott@ipa.fraunhofer.de
Hubert Grosser | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: ipa.fraunhofer.de/index.php?id=17
Weitere Berichte zu: Arbeitsraum > Automatisierung > Beschleunigungen > Geschwindigkeiten > hochdynamische Bewegungen > hochdynamischer Seilroboter > IPA > IPAnema > neuartiger Roboter > Nutzlast > Roboter > Roboterkinematik > Seilroboter > Traglasten
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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