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Im Herzen Deutschlands erforschen etwa zehn Partner unter Führung der Uni Magdeburg, wie die Einspeisung von regenerativen Energiequellen optimal mit den Bedürfnissen der Benutzer von elektrischen Fahrzeugen verknüpft werden können. Das am 7. September 2009 gestartete Projekt hat ein Volumen von zwölf Millionen Euro und wird vom Bundesumweltministerium gefördert.
Neben dem Edison-Projekt in Dänemark und anderen Forschungsbeteiligungen ist Harz.EE-mobility ein weiteres Projekt, in das Siemens seine breiten Kenntnisse rund um die Elektromobilität einbringt. Siemens Corporate Technology (CT) stattete einen Prototypen des Porsche-Veredlers Alois Ruf, den Greenster, mit einem elektrischen Antriebssystem aus.
Der Prototyp hat 270 Kilowatt (knapp 370 PS) mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern . Elektrofahrzeuge können künftig auch zur Ausbalancierung des schwankenden Angebots erneuerbarer Energien im Stromnetz genutzt werden. Hierbei können die Fahrzeuge gerade dann geladen werden, wenn zuviel Strom zur Verfügung steht.
Wind, Sonne und andere alternative Energiequellen tragen im Landkreis Harz im Durchschnitt bereits mehr als die Hälfte zur Stromversorgung bei. Der Anteil liegt damit weit über dem Bundesdurchschnitt, der bei der Stromerzeugung bei rund 15 Prozent liegt. Häufig kann jedoch die Energie nicht lokal genutzt werden und muss mit Verlusten in andere Regionen transportiert werden. Das Projekt will nun Elektroautos z. B. von Lieferdiensten oder Carsharing-Modellen ins Stromnetz im Harz einbinden. Siemens Energy und CT entwickeln Energiemanagementsysteme, die viele kleine Energieeinheiten automatisch verwalten können. Dabei geht es um Ladestationen und die Vernetzung von Systemkomponenten sowie deren standardisierte Einbindung in das intelligente Stromnetz.
Die Reichweite heutiger Elektrofahrzeuge reicht noch nicht an die von Autos mit Verbrennungsmotor heran, deshalb ist eine geschickte Platzierung von Ladestationen nötig. Ein Energiemanagementsystem von Siemens leitet dann den Fahrer abhängig vom Ladezustand seines Fahrzeuges so, dass er seine Strecke an die Position und Energieverfügbarkeit der Ladestationen anpassen kann.
Das System muss dabei die im Netz vorhandene umweltfreundliche Energie mit der Netzinfrastruktur und dem Strombedarf der Elektroautos abstimmen und bestmöglich einsetzen. Zudem hilft das elektrische Energiemanagementsystem von Siemens bei der Einbindung der Elektroautos in das Stromnetz. Dieses System liefert die Anschlussinfrastruktur für Elektrofahrzeugflotten, Elektroparkhäuser und -plätze. (RN 2009.09.1)
Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens ResearchNews
Weitere Informationen: www.siemens.de/innovation
Weitere Berichte zu: EE-mobility > Einbindung > Elektroauto > Elektrofahrzeug > Energiemanagementsystem > Energiequelle > Harz > Ladestationen > Reichweite > Stromnetz > Ökostromtankstellen
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