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Vier Studierende der Fachhochschule Trier entwickeln ein mikroskopisches Messgerät zur Mängelprüfung von kleinsten mechanischen Bauteilen und erregen damit internationales Aufsehen. Lianxiang Yang, weltweit anerkannte Koryphäe der Optischen Messtechnik, sieht eine Vielzahl von Anwendungsgebieten - unter anderem in der Automobilindustrie.
Unter Leitung von FH-Professor Michael Schuth aus der Fachrichtung Maschinenbau und Fahrzeugtechnik entwickelten die Studierenden Christian Eltges, Daniel Nägel, Dietmar Robert und Marian Wehlus in einem internationalen Forschungsprojekt ein Messgerät zur Untersuchung von Mikrobauteilen. Dieses neuartige Gerät ermöglicht es, kleinste mechanische Bauteile im Bereich der Elektronik oder des Maschinenbaus auf Mängel zu untersuchen.
Die Studierenden hatten jetzt die Möglichkeit gemeinsam mit Professor Lianxiang Yang von der Oakland Universität in Detroit im Labor für Optische Messtechnik das entwickelte Gerät zu erproben. Yang ist anerkannter Experte und gilt im Bereich der Optischen Messtechnik weltweit als Koryphäe. Er betreibt selbst intensive Forschung in der Optischen Messtechnik und ist unter anderem Chairman bei der SAE International (Society of Automotive Engineers). Außerdem lehrt er an Universitäten in Hongkong und Peking.
Während seines einwöchigen Aufenthaltes an der FH unterstützte der anerkannte Experte die Projektgruppe und stand mit Rat und Tat zur Seite. Er begleitete die Versuche und forschte selbst an der neuesten Entwicklung in der optischen Messtechnik. Der Professor zeigte sich stark beeindruckt von den Ergebnissen der Trierer Forschungsgruppe und sieht für das Messgerät diverse Anwendungsgebiete - unter anderem im Bereich der Automobilindustrie. Durch die Nähe der Oakland Universität zur Autostadt Detroit besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Yang und einigen großen Autoherstellern.
Initiator des internationalen Forschungsprojektes ist Prof. Dr.-Ing. Michael Schuth. Er lehrt an der FH Trier Gerätebau, Konstruktionslehre sowie CAD und leitet das Labor für Gerätebau und Optische Messtechnik. Seine internationale Ausrichtung und die vernetzte Zusammenarbeit in der Forschung eröffnen ihm engem Kontakt zu einer Vielzahl führender Forscher auf dem Gebiet der Optischen Messtechnik. Im vergangenen Jahr hatte er die neue Entwicklung mit überaus positiver Resonanz an den Universitäten Hongkong, Peking, Shanghai, Hefei (China) und Manila (Philippinen) präsentiert.
Das Forschungsprojekt an der FH wird gefördert von der Stiftung Rheinland-Pfalz und ist eine Kooperation zwischen dem Labor für Optische Messtechnik der FH Trier und dem Departement of Mechanical Engineering der Oakland University im US-Staat Michigan.
Nähere Informationen - auch zu geplanten Projekten - erhalten Sie direkt bei Professor Dr. Ing. Michael Schuth: E-Mail: schuth@mb.fh-trier.de
Konstanze Kristina Jacob | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.mb.fh-trier.de
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