Anzeige
Das US-Unternehmen EarthTronics, Inc. hat eine neuartige Kompaktwindturbine entwickelt. Dieser 43 Kilogramm schwere Stromerzeuger ist speziell für Schwachwindgebiete ausgelegt worden und für die Energieversorgung privater Haushalte prädestiniert.
"Wenn Windturbinen wie bisher üblich nur bei Windgeschwindigkeiten zwischen 13 und 40 km/h funktionieren, dann können sie in örtlicher wie klimatischer Hinsicht nur begrenzt eingesetzt werden. Unser Produkt wird hingegen bei Windgeschwindigkeiten von drei bis 70 km/h Strom erzeugen", sagt Brian Levine, Vice President Business Development von EarthTronics.
Erste Prototypen des Modells wurden bereits gebaut. Die Kompaktturbine soll laut Angaben von WindTronics rund 4.500 Dollar kosten und bei durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten bis 28 km/h rund zwei Megawattstunden (MWh) Strom pro Jahr erzeugen können. Dies würde etwa 15 bis 20 Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen US-Haushalts entsprechen.
Bei einem Rotordurchmesser von 1,8 Meter ist eine problemlose Installation auf Dächern, etwa an Kaminen oder auf Pfosten, möglich. Auch ist bei einer maximalen Geräuschentwicklung von 45 Dezibel von einer nur geringen Lärmbelästigung auszugehen. Entscheidender Vorteil der Konstruktion sei jedoch, dass für die Konvertierung der mechanischen Energie kein Getriebe für die Übersetzung der Bewegung der Rotorblätter eingebaut werden müsse. Kleine Magnete sind an den Spitzen der Rotorblätter angebracht und sollen so auf Basis der Induktionswirkung für die Stromerzeugung sorgen.
"Aufgrund der derzeit so rasanten Entwicklungsgeschwindigkeit ist der Markt kaum noch zu überblicken. Anders als WindTronic setzen viele Hersteller auf Luftbündelungstechnologien zur Effizienzsteigerung. Unsere waagrechten 3D-Turbinen sind beispielsweise auf Basis des Bernoulli-Prinzips konstruiert worden", meint Patrick Auderset, Geschäftsführer von Nheolisswiss http://www.nheoliswiss.com , auf Anfrage von pressetext. Auch die 3D-Windturbinen von Nheolis würden schon bei geringen Windgeschwindigkeiten ab zehn km/h bis zu drei MWh Strom im Jahr produzieren.
Sowie bei vergleichbaren Produkten sorgt auch bei WindTronics ein nachgeschalteter Wechselrichter für die Umwandlung des generierten Gleichstroms in Wechselstrom. Zudem wurde ein Sturmschutz vorgesehen, der ab Windgeschwindigkeiten von 70 km/h greift.
Ob sich solche Kleinturbinen für private Haushalte auch rechnen, ist angesichts der von den jeweiligen Windstärken abhängigen Leistungskapazitäten zwischen 1,5 und 5 Kilowatt im Einzelfall zu beurteilen. Bisherige Studien hatten angezeigt, dass Kompaktturbinen nur bei guten Windverhältnissen kosteneffektiv arbeiten. WindTronics zeigt sich jedenfalls optimistisch und rechnet bereits im ersten Jahr mit einer Produktion von 50.000 Stück.
Nikolaus Summer | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.earthtronics.com
www.nheoliswiss.com
Weitere Berichte zu: Bernoulli-Prinzips > EarthTronics > Energieversorgung > Entwicklungsgeschwindigkeit > Kompaktwindturbine > Lärmbelästigung > MWh > Privathaushalt > Rotorblatt > Stromerzeuger > Windgeschwindigkeit > WindTronic > Windverhältnisse
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten