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Gemeinsame Presseinformation von Siemens und der SWK STADTWERKE KREFELD AG
Zu Forschungs- und Erprobungszwecken werden Siemens Infrastructure & Cities und die SWK STADTWERKE KREFELD AG (SWK) das bestehende Stromversorgungsnetz in Wachtendonk am Niederrhein gemeinsam zu einem Smart Grid umbauen. Dazu liefert Siemens die nötigen Komponenten für die intelligenten Ortsnetzstationen, intelligente Zähler sowie Mess-, Überwachungs- und Kommunikationstechnik.
Die SWK verknüpft diese Einzelkomponenten zu einem intelligenten System und testet diese in speziell ausgesuchten Niederspannungsnetzen. Darüber hinaus wird unter anderem die Datenübertragung bis hin zur SWK-Leitstelle entwickelt und sichergestellt. Durch das Projekt erarbeiten sich Siemens und die SWK Detailinformationen über das Verhalten eines Verteilnetzes mit einem überproportionalen Anteil an erneuerbaren Energiequellen. Ziel ist außerdem, die Praxistauglichkeit von technischen Komponenten zu testen, um Erkenntnisse zum weiteren Ausbau von Smart Grids zu gewinnen.
Deutschland hat die Energiewende eingeleitet. Speisten bisher nur wenige private Stromerzeuger in die Netze ein, so wird diese Zahl künftig deutlich steigen. Mit dem Betrieb von Photovoltaik-, Wind- oder Biomasseanlagen werden die bisherigen Konsumenten von Energie immer mehr auch zu Produzenten, so genannten „Prosumern“. Weil sich damit die Verhältnisse im Netz ändern, muss auch das Stromverteilungsnetz intelligent werden. Es muss automatisiert und zu einem Smart Grid ausgebaut werden, um die Stabilität weiter aufrechterhalten und die Stromversorgung sichern zu können. Um für diese Herausforderungen gewappnet zu sein, Praxiserfahrung beim Umbau eines Stromversorgungsnetzes zu einem Smart Grid zu sammeln und Know-how dafür aufzubauen, hat die SWK zusammen mit Siemens in Wachtendonk am Niederrhein ein Smart-Grid-Modellprojekt gestartet.
„Wachtendonk macht mit: Forschung im Netz – so lautet der Name des Projekts. Wir sind stolz darauf, an der Seite von Siemens die Energiewende aktiv mitzugestalten und das Stromnetz fit für die Zukunft zu machen“, sagte Carsten Liedtke, Vorstandssprecher der SWK STADTWERKE KREFELD AG.
„Die Energiewende ist ohne Smart Grids nicht zu realisieren. Dazu müssen die Verteilnetze intelligenter und weiter automatisiert werden. Siemens hat hier das industrieweit umfassendste Portfolio. In Wachtendonk lassen wir die Theorie bei Smart Grids zur Praxis werden. Gemeinsam mit den SWK senden wir ein wichtiges Signal für den Aufbau der zukünftigen Netzinfrastruktur in Deutschland.“, sagte Jan Mrosik, CEO der Division Smart Grid im Siemens-Sektor Infrastructure&Cities.
Die 8000-Einwohner-Gemeinde Wachtendonk im Kreis Kleve wurde als Smart-Grid-Modellregion ausgewählt, weil sie einen sehr hohen Anteil dezentraler Stromerzeugungsanlagen hat, die ins Netz einspeisen. Rund 80 Prozent des Stroms kommt aus regenerativen Energiequellen, zum Beispiel aus Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern. Zudem treten in dem ländlich geprägten Stromnetz die Auswirkungen durch dezentrale Einspeisungen deutlicher zutage. Die Spannungsschwankungen entstehen unter anderem durch die fluktuierende Einspeisung regenerativer Energiequellen und werden im Verteilungsnetz, besonders im Niederspannungsnetz, vom Netzbetreiber derzeit in der Regel nicht systematisch erfasst. „Hier brauchen wir Sensorik im Netz, um die Netzqualität überwachen und gegebenenfalls präventive Maßnahmen ergreifen zu können“, sagte Dr. Frank Burau, Geschäftsführer der SWK NETZE GmbH.
So werden im Zuge des Smart-Grid-Projektes in 100 Haushalten und zahlreichen Kabelverteilerkästen intelligente Zähler (Smart Meter) installiert, die die nötigen messtechnischen Aufgaben im Netz übernehmen. Dafür hat Siemens seine Smart Meter mit einer Zusatzfunktion ausgestattet, über die wichtige Netzzustandsdaten erfasst und weitergeleitet werden. Die so genannte Power-Snapshot-Analyse ermöglicht „Schnappschüsse“ in Form von zeitsynchronen Netzkenngrößen aus dem sonst „blinden“ Niederspannungsnetz. Damit erfasst der Zähler nicht nur den Energieverbrauch. Er arbeitet auch als Niederspannungssensor, der die Daten für eine Analyse des Stromverteilungsnetzes Wachtendonks liefern kann, um die Stabilität und die Transparenz des Netzes zu verbessern.
Die Smart Meter senden die Netzdaten via Powerline-Kommunikation an die Ortsnetzstation und somit an die SWK. Sobald ein bestimmter Schwellenwert über- oder unterschritten wird, kann sofort gegengesteuert beziehungsweise stabilisiert werden. Zur Stabilisierung des Netzes kommen fünf intelligente Ortsnetzstationen mit regelbaren Ortsnetztransformatoren von Siemens zum Einsatz. Die regelbaren Ortsnetztransformatoren nutzen die Echtzeit-Messdaten der Smart Meter aus dem Niederspannungsnetz als Stellgröße und passen die Spannungsverhältnisse im Ortsnetz dynamisch an.
Im Zuge der bis 2014 abgeschlossenen Verkabelung der kompletten Mittel- und Niederspannungsfreileitung haben die SWK NETZE GmbH Leerrohre mitverlegt, so dass zurzeit 22 Stationen mit Übertragungstechnik über Lichtwellenleiter ausgerüstet und mit der Netzleitwarte der SWK in Krefeld verbunden sind. Von den 105 Ortsnetzstationen wurden bereits 52 Stationen erneuert und für die Aufnahme von Smart-Grid-Komponenten vorbereitet. Ein Aufrüsten dieser Stationen zum Mittelpunkt eines smarten Ortnetzes ist somit ohne großen Aufwand möglich.
Pressekontakte:
Siemens AG, Infrastructure & Cities
Smart Grid Division, Media Relations
Dietrich Biester
Telefon: +49 911-433 2653
Telefax: +49 911-18 8122
Mobil: +49 152-2294 2206
E-Mail: dietrich.biester@siemens.com
SWK STADTWERKE KREFELD AG
Unternehmenskommunikation
Dorothee Winkmann
Telefon: +49 2151-98 2570
Telefax: +49 2151-98 33 2570
Mobil: +49 170-7829132
E-Mail: dorothee.winkmann@swk.de
Die Siemens-Division Smart Grid (Nürnberg) bietet Energieversorgern, Netzbetreibern, Industrieunternehmen und Städten ein End-to-End-Portfolio an Produkten und Lösungen für den Aufbau intelligenter Energieversorgungsnetze. Smart Grids ermöglichen einen bidirektionalen Energie- und Informationsfluss. Damit sind sie Voraussetzung für die Einbindung von mehr erneuerbaren Energiequellen ins Netz. Mit den in Smart Grids anfallenden Daten können Energieversorger darüber hinaus ihre Anlagen kosteneffizienter betreiben. Software-Lösungen, die Daten aus Smart Grids analysieren, werden daher immer wichtiger. Dabei verwendet die Division Eigenentwicklungen, setzt aber auch auf ein System aus Software-Partnern.
Die SWK STADTWERKE KREFELD AG ist das größte vollständig kommunale Stadtwerk in Nordrhein-Westfalen. Wir verfolgen eine ganzheitliche Strategie als Querverbundunternehmen. Mit unseren umfassenden Angeboten in den Geschäftsfeldern Energie, Wasser, Entsorgung und Verkehr sowie breitem gesellschaftlichem Engagement gehören wir für die Bürger Krefelds und weitere Teile Nordrhein-Westfalens einfach dazu. Mit Umsatzerlösen von 1,1 Mrd. Euro, die durch unsere 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaftet werden, gehören wir zu den TOP-500-Unternehmen in Deutschland.
Informationsnummer: ICSG201211.028d
Dietrich Biester | Quelle: Siemens Infrastructure
Weitere Informationen: www.siemens.de/smartgrid
www.swk.de
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Forschung und Industrie erarbeiten gemeinsames Konzept für die Offshore-Wind-Testfeld-Forschung
16.05.2013 | Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES
Leichtbau gilt als Schlüsseltechnologie. Wo immer es um geringes Gewicht geht und Massen bewegt werden müssen, sind sie gefragt: Faserverbundwerkstoffe. Doch nicht immer geht es ohne Metall.
Eine Methode, die besten Eigenschaften verschiedener Werkstoffe miteinander zu verbinden, ist die Hybrid-Bauweise. Sinnvolle Kombinationen unterschiedlicher Materialien sind zum Beispiel CFK und Aluminium.
Derzeit erfolgt das Verbinden dieser Komponenten über ein adhäsives oder mechanisches Fügen. Insbesondere im Hinblick auf gewichtsoptimierte, integrale Strukturen mit verbesserten mechanischen Eigenschaften sind jedoch neue Konstruktions- ...
Einen tiefen Einblick in das Wesen quantenmechanischer Phasenübergänge gewannen Innsbrucker Quantenphysiker um Rainer Blatt und Peter Zoller im Labor.
Sie haben als erste Forscher den Kampf gegensätzlicher Dynamiken an einem neuartigen Übergang zweier quantenmechanischer Ordnungen simuliert und berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Physics.
„Bringen wir Wasser zum Kochen, steigen Wassermoleküle als Dampf auf. Eine solche Änderung der physikalischen Ordnung von Materie nennen wir Phasenübergang“, erklärt Sebastian Diehl vom ...
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Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
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Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
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Graphene Study Confirms 40-Year-Old Physics Prediction
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DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juli 2013
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TU9 auf der 65. NAFSA Konferenz in St. Louis (USA)
21.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten
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