Anzeige

Der halbstaatliche Energiekonzern Enel hat ein geschlossenes System aus unterschiedlichen erneuerbaren Energiequellen entwickelt. Mit dem einer Kristallkugel ähnlichen "Diamante" und dessen Verbundanlage kann überschüssiger Solarstrom auch zur Wasserstoffproduktion und Energiespeicherung genutzt werden.
Kernstück der im Park der Villa Demidoff nahe der toskanischen Ortschaft Pratolino errichteten Pilotanlage ist eine zwölf Meter hohe und acht Meter breite Kugel aus Stahl- und Glasbauteilen, die mit 38 dreieckigen monokristallinen Photovoltaikpanelen ausgestattet ist. Die eingefangene Sonnenernergie wird in elektrischen Strom umgewandelt und kann damit ein Mehrfamilienhaus versorgen. Die nicht verbrauchten Energiemengen werden mit Hilfe des Elektrolyseverfahrens zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt.
Über ein System von Brennstoffzellen kann zur Nachtzeit zusätzlicher Strom erzeugt oder mit Hilfe von Invertern innerhalb der Kugel gespeichert werden. "Bei einer je nach Standort zu erwartenden Leistung bis zu elf kW können selbst Dreifamilienhäuser oder kleinere Gewerbebetriebe netzunabhängig werden", erklärte Pier Luigi Maffei, Projektleiter und Dozent für Technische Architektur an der Fakultät für Ingenieurswissenschaften Universität von Pisa.
Speicherung auch in Autobatterien möglich
Doch seine Vision geht bereits einen ganzen Schritt weiter. "Angesichts der neuen Generation hocheffizienter und kostengünstiger Lithium-Ionen-Batterien kann der überschüssige Strom auch in Autobatterien gespeichert werden." Durchaus denkbar sei zudem eine Systemergänzung in Form der Nutzung von Erdwärme mittels einer geothermischen Sonde. Wegen der angenehmen, kaum landschaftsbeeinträchtigenden Ästhetik sei eine Unterbringung auf einem öffentlichen Platz oder Gebäude ohne Weiteres denkbar.
Eine Vielzahl lokaler Versorgungssysteme in Verbindung mit intelligenten Stromzählern käme auf jeden Fall auch den Netzbetreibern zugute. Der weltweit bisher einzigartige "Diamante" werde auch als Anschauungsobjekt für Schulklassen -und Studentenbesuche dienen. Die mit italienischem Design gestylte Anlage war nach dreijähriger Entwicklungszeit in enger Zusammenarbeit mit der Enel-Forschungsabteilung Enel Ricerche entstanden.
Harald Jung | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.enel.com
Weitere Berichte zu: Autobatterien > Brennstoffzelle > ENEL > Energiespeicherung > Mehrfamilienhaus > Solaranlage > Wasserstoffproduktion > überschüssiger Solarstrom > Ökostromanlage
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten