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Begrenzte fossile Ressourcen, steigende Energiepreise und die angestrebte weitere Reduzierung von CO2-Emissionen sind große Herausforderungen in der Energieversorgung der Zukunft. In diesem Zusammenhang gewinnen die Erneuerbaren Energien sowie eine effiziente Energienutzung immer stärker an Bedeutung.
Auf der diesjährigen RENEXPO präsentieren neun bayerische Aussteller innovative technische Lösungen. Sie nutzen diese Entwicklungen als Chance in einem wachsenden Markt.
Auf die Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen haben sich die Firmen Mühlenbau Schuhmann aus Bad Kissingen und TH-Alternativ-Energie aus Seeg spezialisiert. Mühlenbau Schuhmann - ein renommierter Experte für Wasserradtechnik - vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die gesamte Breite der Wasserradanlagen: Vorgestellt werden verschiedenste Ausführungen und Materialien. TH-Alternativ-Energie stellt einen neuartigen Feinstaubfilter für Biomasseheizanlagen vor sowie einen BHKW-Abgaswärmetauscher, der noch bessere Wärmenutzung ermöglicht.
Technische Lösungen zur gebäudeintegrierten Solarthermie stehen im Fokus der SOL-Century GmbH, die Sonnenschutz und solare Kühlung in energetisch optimierter Fassadentechnik miteinander vereint.
Der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II der Universität Erlangen-Nürnberg präsentiert eine Wissensdatenbank über energieeffizientes Bauen, um die Früherkennung essentieller Entwicklungen in diesem Bereich zu ermöglichen.
Weiterhin stellen der Cluster Energietechnik, der bayerische Umweltcluster, die Bayern Handwerk International GmbH und die Bayern International GmbH ihre Netzwerke und Projekte in den Bereichen Energie und Umwelt vor.
Cluster Energietechnik
Die bayerische Clusteroffensive baut auf der "High-Tech-Offensive" und der "Offensive Zukunft Bayern" auf. Die Bayern Innovativ GmbH wurde mit dem Management von fünf Clustern beauftragt: Automotive, Energietechnik, Logistik, Medizintechnik und Neue Werkstoffe.
Der Cluster Energietechnik konzentriert sich auf die Themenfelder Kraftwerke, Photovoltaik und Energieeffizienz in der Produktion. Querschnittsthemen bilden die Übertragungs- und Verteilnetze sowie Kraft-Wärme-Kopplung.
Zu den Zielen des Clusters Energietechnik gehören die leistungsfähige Vernetzung von Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten in Bayern mit ihren Kompetenzen im Energiesektor sowie die Identifizierung und Initiierung businessrelevanter Verbundprojekte mit regionaler Wertschöpfung unter Einbeziehung überregionaler Partner. Synergieeffekte mit anderen Clustern, Netzwerken und Institutionen, insbesondere mit dem Bayerischen Energie-Forum, sollen den Wissenstransfer zwischen Unternehmen sowie mit der Wissenschaft fördern.
Bayerisches Energie-Forum
Das Bayerische Energie-Forum hat sich seit 1997 etabliert als Informations- und Kommunikationsdrehscheibe zu den Themenfeldern: Rationelle Energienutzung, Erneuerbare Energien, Neue Energietechnologien. Aufgabe des Forums ist es, Transparenz im bestehenden Beratungsangebot zu schaffen und Impulse für eine bestmögliche Energienutzung zu setzen. Das Bayerische Energie- Forum führt Planungs- und Ingenieurbüros, Architekten, Installationshandwerk, Facility-Manager, Hersteller energietechnischer Anlagen, Energieversorgungsunternehmen, Großverbraucher aus Industrie sowie wissenschaftliche Institutionen themenspezifisch zusammen. Neben dem alle zwei Jahre stattfindenden Kongress "Energie Innovativ" in Nürnberg werden mit einer kontinuierlichen Reihe von Kooperationsforen besondere Impulse gesetzt.
Gemeinschaftsstand
Der vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geförderte Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ auf der RENEXPO mit einer Ausstellungsfläche von 120 m² wird von der Bayern Innovativ GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Cluster Energietechnik und Umweltcluster Bayern konzipiert und organisiert. Der Gemeinschaftsstand gibt jedem einzelnen Aussteller die Möglichkeit, seine Kompetenz individuell unter der seit über zehn Jahren etablierten Dachmarke Bayern Innovativ darzustellen. Die Aussteller bilden in ihrer Gesamtheit einen repräsentieren Querschnitt der Innovationskraft junger Unternehmen und Forschungsinstituten aus dem Bereich der bayerischen Automobilzulieferer.
Bayern Innovativ GmbH
Die Bayern Innovativ GmbH wurde 1995 von der Bayerischen Staatsregierung initiiert und gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mit Sitz in Nürnberg gegründet. Zielsetzung der Bayern Innovativ ist, durch den Ausbau des Technologietransfers Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen zu initiieren. Leitgedanke ist das Zusammenführen verschiedener Kompetenzen, um neuartige Entwicklungen voranzutreiben sowie deren Markteintritt durch die Präsentation neuer Produkte und Entwicklungen zu unterstützen.
Neben zehn etablierten Netzwerken managt die Bayern Innovativ GmbH fünf Cluster der 2006 gestarteten Cluster Offensive: Automotive, Neue Werkstoffe, Logistik, Energietechnik und Medizintechnik. Ziele dieser Initiative sind der Ausbau und die Stärkung landesweiter Netzwerke zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch zwischen Dienstleistern und Geldgebern in Schlüsselbranchen und entscheidenden Technologiefeldern.
Sonja Henning | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bayern-innovativ.de/renexpo2009/presse
www.cluster-energietechnik.de
www.bayerisches-energie-forum.de
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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