Anzeige
Kühlen mit Sonnenenergie - dies erprobt der Solarheizsystemhersteller Solvis im Rahmen eines Forschungsprojekts gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und der SorTech AG aus Halle.
"Ziel ist ein umweltschonendes und kostensparendes System zur Kühlung von Wohn- und kleineren Bürogebäuden, das sich den Bedürfnissen von hitzegeplagten Hausbewohnern optimal anpasst," so Kai Wendker, Entwicklungsleiter bei Solvis. Das Unternehmen ist für den Bereich Systemtechnik verantwortlich.
Mit Wärme kühlen
Das Herzstück einer solchen Kühlungsanlage stellt die Adsorptionkältemaschine dar. Sie benötigt im Gegensatz zu anderen Kühlgeräten wie z.B. einem Kühlschrank keinen elektrischen Strom, sondern verwendet Sonnenwärme, um den Kühlkreislauf in Schwung zu halten. Die Kühlung funktioniert auch bei dieser Technologie durch das Verdampfen eines Kältemittels, was hier besonders umweltfreundlich mit Wasser passiert. Es lagert sich in einem speziellen Stoff, dem Sorptionsmittel, ein. Führt man diesem Stoff von außen Wärme zu, wird das Kältemittel wieder freigesetzt und hält durch Kondensation und erneutes Verdampfen die Kühlung weiterhin aufrecht.
Die Wärme dafür liefert eine Solaranlage, die vor allem dann Höchstleistungen erbringt, wenn der Wunsch nach Abkühlung am größten ist, also an heißen Sommertagen. Helmut Jäger, Geschäftsführer von Solvis, sieht in der solaren Kühlung eine neue Zukunftstechnologie: "Wir planen, nach erfolgreicher Entwicklungsphase von zwei bis drei Jahren die solare Kühlung für besonders sonnenverwöhnte Regionen anzubieten." Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.
Gabriele Herde | Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG
Weitere Informationen: www.solvis.de
www.regiosolar.de
Weitere Berichte zu: Adsorptionkältemaschine > Kühlkreislauf > Kühlung > Kältemittel > Solvis > Systemtechnik > Verdampfen > Wärme > Zukunftstechnologie
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten