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Das Institut soll sowohl Forschungsvorhaben in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft unterstützen als auch Lehre und anwendungsbezogene Forschung verbinden und damit nicht zuletzt den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.
Hauptarbeitsschwerpunkt wird die industrielle Forschung auf dem Gebiet des Entwurfs integrierter Systeme und der optischen Sensorik sein. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese in neue oder verbesserte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einfließen zu lassen.
"Für die Wachstumsbranche der optischen Sensorik sind gegenwärtig und in naher Zukunft intensive Forschungsarbeiten notwendig. Im Umfeld der Fachhochschule Jena gibt es eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die entsprechend ihrer traditionellen Ausrichtung auf optische und optoelektronische Produkte und der allgemeinen Entwicklung zu komplexen integrierten Systemen, ein Interesse an Forschungsthemen zum Entwurf, zur Verifikation, zum Test und zur Charakterisierung dieser Systeme haben" unterstrich Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Kampe die Motivation zur Institutsgründung.
Für diese Unternehmen stellt das Institut Infrastruktur zur Bearbeitung von Forschungsprojekten bereit. Darüber hinaus bündelt es Kompetenzen in Bezug auf die Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten und ermöglicht eine zielgerichtete Ausbildung von Studenten für den Einsatz in den jeweiligen Unternehmen.
Im zukünftigen Institutsbeirat können Vertreter der Unternehmen an der Entwicklung von Forschungsvorhaben und Ausbildungsprogrammen mitwirken. Mit der MAZeT GmbH hat das Institut bereits einen Wirtschaftspartner gefunden, der die Institutsgründung von Anfang an begleitet hat und sich an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligen wird.
Im Oktober 2008 wurde Prof. Dr. Jürgen Kampe zum Stiftungsprofessor für "Mixed Signal and Optoelectronic Sensor IC-Design" an den Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik der FH Jena berufen. Die Stiftungsprofessur wird von der MAZeT GmbH und ihren Gesellschaftern Dr. Johannes Heidenhain GmbH und Phoenix Contact GmbH sowie von der Ernst-Abbe-Stiftung für insgesamt fünf Jahre finanziert.
Ein Schwerpunkt dieser Stiftungsprofessur liegt auf dem Aufbau des Forschungsinstitutes zum Entwurf integrierter Systeme und der optischen Sensorik
Neben Prof. Dr. Jürgen Kampe, der auf nationale und internationale Forschungsergebnissen zu integrierten mixed-signal Systemen verweisen kann, sind Prof. Dr. Frank Giesecke, verantwortlich für den Bereich digitale Signalverarbeitung und Algorithmen sowie Prof. Dr. Detlef Redlich, Dekan des Fachbereichs ET/IT, mit dem Schwerpunkt Aufbau- und Verbindungstechnik, als Gründungsmitglieder am Institut iS beteiligt.
Dekan Prof. Dr. Redlich sieht der Zukunft des Instituts optimistisch entgegen: "Nach einer durch die Wirtschaft unterstützten Aufbauphase wird das Institut in der Lage sein, spezialisierte Mitarbeiter aus den eigenen Absolventen zu gewinnen und bedarfsgerecht Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu bearbeiten."
Informationen und Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Kampe
E-Mail: juergen.kampe@fh-jena.de
Telefon: +49 (0)3641 205 788
Fax: +49 (0)3641 205 774
Sigrid Neef | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fh-jena.de
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