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Glaselektrolyten sind notwendige Bestandteile gängiger Batterien, Akkumulatoren und Superkondensatoren. Lithiumionen-leitende Festelektrolyten, zu denen die von der TU Ilmenau optimierten Glaselektrolyten zählen, sind das Herzstück aller Akkus von Handys und Laptops.
Festelektrolyten finden auch in Farbdisplays Verwendung. Von der Industrie werden sie gern eingesetzt, weil sie im Vergleich zu flüssigen Elektrolyten große Vorteile haben: Vor allem sind sie leichter, ein wesentliches Kriterium für portable Geräte wie Handys und Laptops. Seit langem wird daran geforscht, die schweren Bleiakkus zu ersetzen. Zudem können Festelektrolyten, anders als Schwefelsäure im Bleiakku von Autobatterien, nicht auslaufen.
Im Verbund "Materials World Network" arbeitet das Wissenschaftlerteam um Professor Philipp Maaß an der TU Ilmenau und der Universität Osnabrück mit Forschungsgruppen aus den USA und Schweden daran, Nachteile der Festelektrolyten im Vergleich mit flüssigen Elektrolyten zu beseitigen. Die Strommenge bei gegebener Spannung ist bei Festelektrolyten nicht so hoch. Durch Optimierung der Materialien wird versucht, dies zu ändern und somit die Leistungsfähigkeit von Festkörper-Akkus zu erhöhen. Das Projekt im "Materials World Network" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der National Science Foundation unterstützt.
Die neuesten Erkenntnisse der Ilmenauer Forscher wurden in der jüngsten Ausgabe der international renommierten Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht. Neben den interdisziplinären Zeitschriften Nature und Science ist Physical Review Letters die unter Physikern am höchsten angesehene internationale Fachzeitschrift für die Veröffentlichung neuester Forschungsergebnisse.
In dem Artikel beschreiben die Wissenschaftler den so genannten Misch-Glasbildner-Effekt, also die Erhöhung der ionischen Leitfähigkeiten in Gläsern durch Mischung von Glasbildnern. Sie sehen die Reduktion von Sprung-Aktivierungsbarrieren in heterogenen lokalen Umgebungen der mobilen Ionen als mögliche Ursache des Phänomens. Vergleiche der Theorie mit experimentellen Ergebnissen ergeben eine Barrierenreduktion von etwa 50 Prozent. Die Theorie sagt ein universelles Skalenverhalten von Leitfähigkeitsspektren bei tiefen Temperaturen vorher, das unabhängig vom Mischungsverhältnis der Glasbildner ist.
TU Ilmenau
Marco Ferezzella
Pressesprecher
Te. 03677 69-5003
Bettina Wegner | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/
Weitere Berichte zu: Akkumulatoren > Aktivierungsbarrieren > Autobatterien > Batterie > Bleiakku > Elektrolyt > Festelektrolyten > Festkörper-Akkus > Glasbildner-Effekt > Glaselektrolyten > Handy > Laptop > Leitfähigkeitsspektren > Lithiumionen-leitende Festelektrolyten > Schwefelsäure > Science TV
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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