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Je genauer der Beitrag einzelner Geräte oder Prozesse zum Gesamtverbrauch bekannt ist, desto besser kann ein intelligentes Energiemanagement ansetzen und den Verbrauch optimieren.
Siemens hat passend dazu auch eine Serie digitaler Messgeräte entwickelt. Mit dem Gesamtkonzept können bis zu 20 Prozent der Energie- und Betriebskosten eingespart werden.
Nicht allein der Energieverbrauch verursacht Kosten für ein Unternehmen, maßgeblich ist auch dessen Verteilung. Übersteigen Lastspitzen das mit dem Energieversorger vereinbarte Leistungslimit, werden empfindlich hohe Strafzahlungen fällig. Die Power Management-Software-Add-ons Simatic WinCC/PCS 7 powerrate überwachen den Energieverbrauch und das Leistungslimit in der Produktion kontinuierlich, erstellen Vorausberechungen und vermeiden zu hohe Leistungsspitzen durch Lastmanagement. Die kontinuierliche Überwachung hat den Vorteil, dass auch bisher unbekannte Spitzen vorher erkannt und gemeldet werden. Die Leitstelle der Fertigung kann dann korrigierend eingreifen.
Das Angebot von Siemens für das Power Management besteht aus digitalen Multifunktionsmessgeräten der Sentron PAC Familie sowie weiteren kommunikationsfähigen Geräten, wie zum Beispiel Leistungsschaltern und Motormanagementsystemen zur Erfassung elektrischer Messgrößen und der Power Management Software Simatic WinCC/PCS 7 powerrate für das Prozessvisualisierungssystem WinCC und das Prozessleitsystem Simatic PCS 7.
Mit der Siemens-Lösung lassen sich produktionsbezogene Daten mit Energieverbrauchsdaten kombinieren. Daraus ergibt sich zum Beispiel der Verbrauch für einzelne Produktionschargen, der je nach verarbeitetem Material unterschiedlich sein kann. Unternehmen können so den Energieverbrauch für jedes einzelne Produkt ermitteln. Mit entsprechenden Zählern kann das Power Management auch den Verbrauch weiterer Medien wie Gas, Wasser, Druckluft oder Wärme transparent erfassen.
Die Power Management Lösung ist Teil des Siemens Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro erwirtschaftete. Das entspricht rund einem Viertel des gesamten Umsatzes. (IN 2009.08.4)
Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens InnovationNews
Weitere Informationen: www.siemens.de/innovation
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