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Als bundesweit erster Energieversorger bietet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ihren Privatkunden ab Oktober den intelligenten Stromzähler in Serie an. "Damit geben wir in Deutschland den Startschuss für eine neue Ära, in der die Verbraucher ihren Energiehaushalt selbst analysieren und steuern können", erklärte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis bei der Präsentation des Produkts in Stuttgart.
Mit dem neuen "EnBW Intelligenten Stromzähler®" wird der Stromverbrauch für die Verbraucher vollständig transparent. Möglich macht dies die Verbindung zwischen Zähler, PC und Internet: Der Zähler sendet seine Daten in Echtzeit an den DSL-Router des Kunden.
Am Computer können dann sekundengenaue Daten und - über eine geschützte Internet-Verbindung - gemittelte 15-Minuten-Werte über einen längeren Zeitraum abgefragt und ausgewertet werden.
Zum intelligenten Stromzähler der EnBW gehört ein umfassendes Paket wie eine Software für die Echtzeitdaten, das Internet-Portal für die Langfristauswertung, eine monatlichen Abrechnung mit zusätzlichen Spartipps und ein spezieller Stromtarif. Wer seinen Stromverbrauch gezielt in die Abend- und Nachtstunden (20.00 - 8.00 Uhr) oder in das Wochenende verlagert, erhält in dieser Zeit einen Bonus von aktuell brutto 2,80 ct/kWh bezogen auf den Kilowattstunden-Preis der Grundversorgung. Der Tarif schafft damit weitere Anreize für Verbraucher ihren Verbrauch gezielt zu steuern bzw. zu senken und damit auch Einsparpotenziale zu nutzen.
"Unsere Kunden werden selbst zum Energiemanager: Sie können aktiv handeln und damit Energie und Kosten sparen und sie leisten einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz", beschrieb Villis den Nutzen des neuen Zählers. Die EnBW rechnet mit rund 45.000 Privatkunden, die in den nächsten drei Jahren auf die neue Technologie umsteigen werden.
Ein zusätzlicher Service dient der Sicherheit: Wenn der Stromverbrauch über einen vorher festgelegten Wert steigt - zum Beispiel, weil das Bügeleisen vergessen wurde -, bekommt der Kunde auf Wunsch eine Warn-SMS. Voraussetzung für die Nutzung des neuen Zählers ist eine DSL-Verbindung; außerdem kann er aus technischen Gründen zunächst nur in Wohnhäusern mit maximal sechs Wohneinheiten installiert werden.
In einer einjährigen Testphase hatte die EnBW das Produkt seit August 2007 in Baden-Württemberg getestet. "Die Erfahrungen der Pionierphase zeigen: Der Zähler erfüllt die Hoffnungen, die unsere Kunden in ihn setzen", berichtete Uli Huener, Geschäftsführer der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft. So hätten über ein Drittel der Testkunden ihren Stromverbrauch um mehr als zehn Prozent reduzieren können. Allein dadurch wurden im Testzeitraum rund 157 Tonnen CO2 vermieden. "Mit dem neuen Zähler holen sich unsere Kunden die Zukunft nach Hause", gab Hans-Peter Villis einen Ausblick. Die neue Technologie bietet die künftige Plattform für zahlreiche weitere Möglichkeiten für den Haushalt oder auch für flexible Tarifmodelle.
Denkbar sei zum Beispiel, dass schon bald einzelne Haushaltsgeräte auf dem Monitor identifiziert werden könnten. Mittelfristig könne der Stromzähler zum Herzstück einer umfassenden "Energiemanagement-Plattform" werden, mit der man intelligente Endgeräte, Energiespeicher und dezentrale Erzeugung steuere. "Der intelligente Stromzähler ist Voraussetzung und Ausgangspunkt dieser innovativen Entwicklung", unterstrich Villis. Mit einer breit angelegten Kampagne wird die EnBW in den nächsten Monaten über das neue Produkt informieren. Ausführliche Informationen über den EnBW Intelligenten Stromzähler® gibt es auch im Internet unter www.enbw.com/stromzaehler.
Ihr Ansprechpartner:
Hans-Jörg Groscurth
Pressesprecher der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH
Tel. 0711 128-1250
E-Mail h.groscurth@enbw.com
Hans-Jörg Groscurth | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.enbw.com
www.enbw.com/stromzaehler
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