Anzeige
Die Stromerzeugung aus Kernenergie soll in Deutschland innerhalb der
nächsten 32 Jahre enden. So rückt die Frage in den Vordergrund, ob bzw.
bis zu welcher Höhe andere Energieformen die Kernenergie ersetzen können:
Welche Alternativen stehen überhaupt zur Verfügung? Welche befinden sich
in vielversprechender Entwicklung? In welchem Ausmaß kann der derzeit nur
geringe Anteil sog. regenerativer Energieträger gesteigert werden? Und wie
sehen die großen Energieversorgungsunternehmen ihre Rolle in diesem
Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie? Eine jetzt vorliegende
Publikation der Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften widmet sich genau diesen Fragen.
Das Buch "Zur Ökonomie und Ökologie künftiger Stromversorgung" beruht auf einer gleichnamigen Veranstaltung, zu der die Akademie-Kommission Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik eingeladen hat. Ziel dabei war die Vorstellung und Diskussion der zukünftigen Rolle verschiedener Energieträger. Dass dabei scheinbar unüberwindbare Gegensätze - nicht nur zwischen Kernkraftbefürwortern und -gegnern - auftraten, war vorauszusehen. Dennoch ist das Ziel der Tagung, die fachlichen Grundlagen für die oft sehr konträren und stark emotional bestimmten Diskussionen in der Bevölkerung bereitzustellen, voll und ganz erreicht worden. Der jetzt vorliegende 19. Band der Reihe "Rundgespräche der Kommission für Ökologie", welcher sämtliche Vorträge und Diskussionen enthält, soll diese Fakten, Daten und Einschätzungen nun allen Interessierten zugänglich machen.
Hinweis an die Redaktionen:
Der Band "Zur Ökonomie und Ökologie
künftiger Stromversorgung" ist erschienen in der Reihe "Rundgespräche der
Kommission für Ökologie", Band 19 (2000), 152 S., zahlreiche Abb.; Hrsg.:
Bayerische Akademie der Wissenschaften. Er kann direkt beim Verlag Dr.
Friedrich Pfeil, Postfach 65 00 86, D-81214 München, oder im Buchhandel zu
DM 40,-- (Euro 20,45) erworben werden (ISBN 3-931516-72-5).
Weitere Informationen finden Sie im WWW:
Myriam Hoenig
Weitere Berichte zu: Energieträger > Kernenergie > Stromversorgung > Ökologie > Ökonomie
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten