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BMWi und
BMBF fördern Leitprojekt zur Energieversorgung von mobilen
Elektronikgeräten
Leicht und handlich sollen sie sein und eine lange Betriebsdauer haben. Auf dem Markt für elektronische Produkte werden ihnen die höchsten Zuwächse vorausgesagt. Es geht um Handys, Palmtops und andere ultraleichte mobile Elektronikgeräte. Kleinste, integrierbare Energieversorgungseinheiten spielen da eine zentrale Rolle.
Die Entwicklung solcher Einheiten fördern das Bundesministerium für Wirtschafts- und Technologie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen ihres Leitprojektes "Energieminimierte Systemintegration" (Energieversorgung von portablen mikroelektronischen Produkten). Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 43 Millionen DM bei einer Laufzeit von 5 Jahren. Die Hälfte der Aufwendungen wird von BMWi und BMBF gefördert.
Unter Leitung des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Berlin, hat sich ein Konsortium aus Firmen der Chemie und Batterieindustrie sowie in der Elektronik-Industrie tätigen kleinen und mittleren Unternehmen gebildet. Im Bereich der Elektronikentwicklung und Batterieintegration sind insbesondere mittelständische Firmen aus den neuen Bundesländern stark vertreten.
In drei Teilprojekten werden aufladbare Lithium-Polymerbatterien, papierdünne Primärbatterien und innovative Batteriemanagement-ICs für elektronische Kleingeräte entwickelt:
Mit den Lithium-Polymer-Akkus sollen Batterien bereitgestellt werden, die gegenüber heute gängigen Akkus eine höhere Sicherheit besitzen und in beliebigen, auch sehr flachen und biegsamen Formen umweltfreundlich hergestellt werden können.
Für den Einsatz in miniaturisierten Produkten wie z. B. Chipkarten werden dünne, integrierbare Batterien benötigt. Dafür werden kostengünstige und umweltgerechte Herstellungsverfahren entwickelt. Weitere Entwicklungsschwerpunkte sind die Miniaturisierung und die Verkapselung extrem dünner Bauformen sowie die Integration in die Produkte.
Durch ein innovatives Batteriemanagement für elektronische Kleingeräte wie Handys oder Palmtops sollen die Herstellungskosten gegenüber den bereits heute in Notebooks eingesetzten Systemen deutlich sinken und ein effektiver Einsatz in einer Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen möglich werden.
Dieses und 5 weitere Projekte waren von einer unabhängigen Jury unter insgesamt 68 Projektideen ausgewählt worden, die im Rahmen des Leitprojektwettbewerbs "Energieerzeugung und -speicherung für den dezentralen und mobilen Einsatz" der Bundesregierung eingereicht worden waren. Insgesamt stehen dafür bis Ende 2004 70 Millionen DM zur Verfügung. Zusammen mit den Eigenmitteln der beteiligten Industrie fließen damit insgesamt mehr als 150 Millionen DM in die Entwicklung innovativer Energietechniken.
Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei:
Dr. R. Hahn, FhG-IZM,
Tel.: 030/314 72 833, Fax: 030/314 72 835, E-Mail:
hahn@izm.fhg.de
Dr. B. Steingrobe, PT-NMT,
Tel.: 024 61/61 27 11, Fax: 024 61/61 23
98, E-Mail: b.steingrobe@fz-juelich.de
Dr. Ch. Hünnekes, PT-BEO,
Tel.: 024 61/61 22 27, Fax: 024 61/61 28
40, E-Mail: beo41.beo@fz-juelich.de
Projektteilnehmer sind:
deister electronic
Herrmann-Bahlsen-Straße 11-13, 30890
Barsinghausen
Freudenberg Forschungsdienste KG (assoziiert)
Postfach 100363, 69465
Weinheim
GAZ Geräte- und Akkumulatorenwerk
Reichenbacher Straße 62-68, 08056
Zwickau
Heraeus GmbH, Produktbereich Dickfilm
Heraeusstraße 12-14, 63450
Hanau
Kurt-Schwabe-Institut
Fabrikstraße 69, 04736 Meinsberg
LaborMedizin Handel
Bahnhofstraße 5, 08124 Cainsdorf-Zwickau
Meiller ComCard
Hammerbrücker Straße 3, 08223 Falkenstein
Merck KGaA
Frankfurter Straße 250, 64271 Darmstadt
Micro-Hybrid Electronic GmbH (assoziiert)
Heinrich-Hertz-Straße 8,
07629 Hermsdorf
micro Sensys GmbH
Am Seegraben 4, 99099 Erfurt
mikron AG
Am Söldnermoos 17, 85399 Hallbergmoos
Varta GmbH
Daimlerstraße 1, 73479 Ellwangen
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.
V.,
Leonrodstr. 54, 80636 München für
Fraunhofer-Institut für
Silicatforschung (ISC), Würzburg
Fraunhofer-Institut für
Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Berlin
Fraunhofer-Institut
für Keramische Technologien und Sinterwerkstoffe (IKTS), Dresden
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