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Das 4-seitige Projekt-Info des Informationsdienstes BINE des
Fachinformationszentrums Karlsruhe stellt in seiner neuen Ausgabe
"Kurzzeit-Testverfahren für große Solaranlagen" vor.
Garantiert heiß!
Wer heute Geld in eine thermische Solaranlage steckt, der will auch
wissen, wie viel solare Wärme seine Anlage einbringt. Insbesondere bei
großen Anlagen wird die vertragliche Zusage von Energieerträgen immer
mehr zur Regel. Nicht mehr unverbindliche Prognosen sondern
Garantiewerte für den solaren Ertrag erwarten Investoren von ihrem
Planer.
Die Überprüfung der vertraglich garantierten solaren Erträge ist jedoch häufig kostspielig und zeitaufwändig - üblich sind bisher Langzeitmessungen über mindestens ein Jahr. Das kann sich in Zukunft ändern: In einem Forschungsprojekt unter Federführung des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung wurde jetzt eine Messmethode entwickelt, die Schnelligkeit mit hoher Prognosegenauigkeit verbindet. Das hilft Kosten sparen ohne an Präzision bei der Ertragsermittlung einzubüßen.
Über eine computergestützte Auswertung ist es möglich, den Jahresertrag einer installierten solarthermischen Anlage mit hoher Genauigkeit vorherzusagen und damit den bei der Planung garantierten Solarertrag schnell und sicher zu überprüfen. Für das Verfahren wurden Messinstrumente entwickelt, bei denen keine Eingriffe in die Solaranlage notwendig sind. Etwaige Gewährleistungsansprüche bleiben also erhalten. Die Kosten für eine Kurzzeitvermessung liegen je nach Anlagentyp und Umfang der Messung zwischen 10.000 und 15.000 DM.
Das aktuelle BINE Projekt-Info "Kurzzeit-Testverfahren für große Solaranlagen" stellt das neue Messverfahren vor und zeigt die Anwendung dieser innovativen Technik in der Praxis.
Das Info ist kostenlos erhältlich beim
Informationsdienst BINE
Fachinformationszentrum Karlsruhe
Büro Bonn
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Telefon (0228) 9 23 79-0
Telefax (0228) 9 23 79-29
E-Mail: bine@fiz-karlsruhe.de
BINE ist ein Informationsdienst der Fachinformationszentrum Karlsruhe GmbH und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Weitere Informationen finden Sie im WWW:
Ruediger Mack | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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