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Michael Fuhrer und seinen Kollegen von der Maryland University ist es erstmals gelungen, die Beweglichkeit von Ladungsträgern in Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu messen. Für ihre Experimente nutzten die Forscher ein etwa 300 Millionstel Meter langes – auf einem Silizium-Substrat aufgewachsenes – Röhrchen. Nach der Verbindung mit Chrom- und Goldkontakten ermittelten die Wissenschaftler die intrinsischen Leitungseigenschaften dieses halbleitenden Nanoröhrchens und erhielten bis zu 70 mal höhere Werte als für Silizium.
Nach Aussage der Forscher ist die Beweglichkeit der Elektronen in einem Transistor ein entscheidendes Kriterium für dessen Leistung in technischen Anwendungen.
Allerdings wird es wohl noch ein weiter Weg bis zum ersten - aus Nanoröhrchen gebauten - Chip sein. Denn bisher fehlt ein Verfahren mit dem die gezielte Synthese von ausschließlich halbleitenden Röhrchen gelingt. Zudem muss eine Technologie entwickelt werden, die es ermöglicht, die filigranen Tubes in großer Anzahl zu funktionierenden Schaltkreisen anzuordnen.
University of Maryland at College Park
Herr Prof. Michael Fuhrer
Tel.: +1 (301) 405 6143
USA-20742 College Park, MD
mfuhrer@physics.umd.edu
Quelle: NeMa News
Weitere Informationen: www.neuematerialien.de/alle_fachbereiche/nachrichten/einzel_de.php4?mode=show_oid&search_what=oid&search_oid=780
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