Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft-Zentrum für Batterieforschung in DD expandiert

17.06.2013
Das Zentrum für Batterieforschung in Dresden kann einen weiteren Erfolg vermelden.

8 Mio. Euro Fördermittel des Bundes fließen in den nächsten 3 Jahren in die Landeshauptstadt, um die materialwissenschaftliche und prozesstechnische Forschung und Entwicklung für elektrische Energiespeicher weiter voranzutreiben.

Mit den vom Bund bereitgestellten Mitteln können 72 Personenjahre (864 Personenmonate) Wissenschaftler an mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der TU Dresden finanziert werden. Das Verbundvorhaben wird vom Fraunhofer IWS Dresden, Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Eckhard Beyer, koordiniert.

Im Mittelpunkt des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich betreuten Projektes BamoSa (WING-Zentrum: Batterie - mobil in Sachsen) steht die Entwicklung von Materialien und Fertigungskonzepten für kobaltfreie Lithium-Ionen-Zellen sowie die Entwicklung von neuen Materialien und Zellkonzepten für Lithium-Schwefel-basierte Zellen.

Die Arbeiten werden in drei instituts- und einrichtungsübergreifenden Forschergruppen durchgeführt und widmen sich den Themen Zellmorphologie, Zelldesign und -analytik sowie Zellprozessierung. Die Ergebnisse werden in drei Industrievorhaben validiert.

Mit dem Verbundprojekt BamoSa wird die erfolgreiche und bewährte Kooperation der Dresdner Fraunhofer-Institute mit der TU Dresden, den Leibniz-Instituten IFW und IPF sowie mehreren Forschungs-GmbHs weiter ausgebaut. So können Themen multidisziplinär bearbeitet und direkt in die Industrie transferiert werden. Die deutschen und insbesondere sächsischen Unternehmen partizipieren an den neuen Erkenntnissen im Bereich der Batterieforschung, die ihnen unmittelbar und umfassend zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus führt die Integration von Doktoranden aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen in die Forschergruppen zur Ausbildung dringend notwendiger Fachkräfte im Bereich der Batterieentwicklung. Das stärkt die Unternehmen am Standort Deutschland zusätzlich.

Der Wandel von der durch fossile Energieträger geprägten Mobilität hin zur Elektromobilität gehört weltweit zu den bedeutendsten Herausforderungen. Deutschland will zum Leitanbieter von Elektrofahrzeugen werden. Bis 2020 sollen mindestens 1 Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Deshalb ist es das Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „ExcellentBattery“, exzellente Batteriefor-schungsaktivitäten in Deutschland deutlich zu steigern, die Zahl der Batterieforscher zu erhöhen und eine Intensivierung des Transfers der F&E-Ergebnisse in die industrielle Anwendung zu erreichen.
Das BamoSa-Projekt in Kürze:

Verbundprojekt: WING-Zentrum: Batterie – mobil in Sachsen (BamoSa)
Projektkosten: 8,3 Mio. € (Förderanteil des Bundes: 97 %)
Projektlaufzeit: 01.06.2013 – 31.05.2016
Projektkoordination: Fraunhofer IWS, Prof. Dr.-Ing. habil. Eckhard Beyer
Projektpartner: Fraunhofer IWS www.iws.fraunhofer.de
Fraunhofer IVI www.ivi.fraunhofer.de
Fraunhofer IKTS www.ikts.fraunhofer.de
Fraunhofer IFAM Dresden www.ifam-dd.fraunhofer.de
Leibniz IFW www.ifw-dresden.de
Leibniz IPF www.ipfdd.de
TU Dresden www.tu-dresden.de/die_tu_dresden
Institut für Fertigungstechnik
Institut für Werkstoffwissenschaft
Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie
NaMLab gGmbH www.namlab.com
EADS Deutschland GmbH www.eads.com
KMS Technology Center GmbH www.kms-automation.de
SGS Fresenius GmbH www.institut-fresenius.de

Projektträger: Projektträger Jülich
Programm: Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING
Fördermaßnahme: Exzellenz und technologische Umsetzung der Batterieforschung – ExcellentBattery
Förderkennzeichen: 03X4637A-H

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstraße 28
Prof. Dr.-Ing. habil. Eckhard Beyer
Telefon: (0351) 83391 3420
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: eckhard.beyer@iws.fraunhofer.de

Projektkoordination
Dr. Stefan Schädlich
Telefon: (0351) 83391 3411
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: stefan.schaedlich@iws.fraunhofer.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 83391 3444
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de
http://www.iws.fraunhofer.de/de/zentren/batteriezentrum.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Neue Sensortechnik für E-Auto-Batterien
08.12.2016 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Siliziumsolarzelle des ISFH erzielt 25% Wirkungsgrad mit passivierenden POLO Kontakten
08.12.2016 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie