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Wasserstoff für die maritime Wirtschaft

09.09.2014

Um die Umwelt-Emissionen in der maritimen Wirtschaft zu senken und gleichzeitig alternative Energiequellen zu erproben, hat sich in der Metropolregion Nordwest ein Konsortium aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Stellung gebracht. Insbesondere das Potenzial der Speicherung regenerativer Energie mittels Wasserstoff steht im Fokus.

Mit Energieeffizienz und einem reduzierten CO2-Ausstoß lässt sich nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Clevere Ideen und innovative Lösungen für Ökonomie und Ökologie stehen deshalb im Fokus der Förderung der Metropolregion Nordwest.


Mit Energieeffizienz und reduziertem CO2-Ausstoß in Häfen lässt sich nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Foto: ttz Bremerhaven/ Christian Colmer

Beantragt vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und koordiniert vom ttz Bremerhaven arbeiten bremenports, die Windenergie-Agentur Bremerhaven (WAB), die Oldenburger Energiecluster (Olec), das Kompetenzzentrum Energie aus Osnabrück und die Jade Hochschule mit Vertretern aus der maritimen Wirtschaft zusammen im Projekt „Wasserstoff als erneuerbarer Energiespeicher für die maritime Wirtschaft“.

Hier wird die Möglichkeit für den Einsatz regenerativ hergestellten Wasserstoffs für neue Anwendungen in der maritimen Wirtschaft untersucht. Das Ziel ist eine Vernetzung der Wirtschaft mit den Erzeugern regenerativer Energie in der Region.

„Innovative Erneuerbare Energien sind wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Häfen und helfen uns, unsere anspruchsvollen Umwelt-Ziele in Bremen zu erreichen“, unterstreicht Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

In drei Workshops sollen neue Ideen und Kooperationen entwickelt werden. Dazu wird die Situation in den Häfen analysiert und der Stand der Wasserstofftechnologien evaluiert. Außerdem stehen die Kapazität der regenerativen Energien in der Region und Entwicklung von Anwendungsmöglichkeiten zusammen mit Wirtschaft und Industrie zur Diskussion.

Das Projekt läuft von September 2014 bis September 2015, das Gesamtbudget beträgt 48500 Euro. Die Metropolregion Nordwest fördert das Projekt mit 33.500 Euro. Die maritime Wirtschaft und Logistik sind essentielle Wirtschaftszweige mit herausragender Bedeutung für die Metropolregion Nordwest.

Gute Wachstumsaussichten bestätigen den Erfolg der Branche. Aber mit dem Wachstum kommen die Herausforderungen: Emissionen müssen deutlich reduziert werden, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Das Projekt „Wasserstoff für die maritime Wirtschaft" setzt genau hier an.

Das ttz Bremerhaven ist ein unabhängiges Forschungsinstitut und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

Seit mehr als 25 Jahren begleitet es Unternehmen jeder Größenordnung bei der Planung und Durchführung von Innovationsvorhaben und der Akquisition entsprechender Fördermittel auf nationaler und europäischer Ebene. http://www.ttz-bremerhaven.de

Weitere Informationen:

http://www.ttz-bremerhaven.de

Christian Colmer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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