Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unterbrechungsfreie Gleichstromversorgung kommuniziert via Ethernet und Profinet

07.03.2013
- Unterbrechungsfreie 24V-Gleichstromversorgung Sitop UPS1600 mit offener Kommunikation via Ethernet und Profinet
- Integration in TIA (Totally Integrated Automation) und TIA Portal
- Zwei Varianten: Nenn-Ausgangsstrom mit 10 A (Ampere) und 20 A
- Batteriemanagement optimiert Ladevorgang für Module Sitop UPS1100

Mit Sitop UPS1600 präsentiert die Siemens-Division Industry Automation eine unterbrechungsfreie Gleichstromversorgung (DC-USV) mit Ethernet-Schnittstellen. Über die zwei Ethernet-Schnittstellen lässt sich Sitop UPS1600 in ein Ethernet-Netzwerk oder via Profinet in eine TIA(Totally Integrated Automation)-Umgebung einbinden.


Sitop UPS1600

Standardisierte S7-Funktionsbausteine für Simatic-Steuerungen erleichtern die Integration in Anwenderprogramme, vorgefertigte WinCC-Faceplates stellen Visualisierungen für Simatic-Panels oder Industrie-PCs bereit. Über das Engineering Framework TIA Portal werden die Geräte schnell und komfortabel parametriert und diagnostiziert sowie in Profinet eingebunden. Zudem wählt das Batteriemanagement die optimale, temperaturgeregelte Ladekennlinie aus und überwacht fortlaufend Ladezustand sowie die Lebensdauer der Batterie.

Zentraler Vorteil von Sitop UPS1600 mit Ethernet-Schnittstelle: Je nach Applikation lassen sich über die neue DC-USV beispielsweise mehrere Steuerungen oder Industrie PCs (IPCs), wie etwa eine Gruppe im Master-Slave-Aufbau vernetzter Rechner, absichern. Über das Netzwerk kann der Anwender im Falle eines Stromausfalls die an der Gleichstromversorgung angeschlossenen Geräte in der vorgegebenen Reihenfolge geregelt herunterfahren oder in den definierten Ruhezustand bringen. Durch den Einsatz von Sitop UPS1600 können Anwender so Schäden an ihren Anlagen oder am Werkstück im Falle eines plötzlichen Stromausfalls vermeiden.

Siemens bietet Sitop UPS1600 in Varianten mit 10 A (Ampere) und 20 A Nenn-Ausgangsstrom mit jeweils 24 Volt an. Bei Bedarf, etwa zum Hochfahren von IPCs, stellt die Stromversorgung Ströme bis zum dreifachen Nennstrom bereit. Das Gerät ist zudem auch für hohe Ladeströme ausgelegt und erreicht direkt nach einem Pufferbetrieb schnell erneute Pufferbereitschaft. Passend zu den neuen DC-USV-Modulen sind die zwei Batteriemodule Sitop UPS1100 mit 3,2 Ah (Amperestunden) und 7 Ah Speichervolumen erhältlich.

Weitere Vorteile von Sitop UPS1600: Das Batteriemanagement erkennt automatisch die angeschlossene Batterie und wählt die optimale, temperaturgeregelte Ladekennlinie aus. Zudem überwacht das Gerät fortlaufend den Ladezustand und die Lebensdauer der Batterie. So können Anwender alternde Batterien frühzeitig erkennen. Sitop UPS1600 ist auch im Inselbetrieb einsetzbar, beispielsweise für den Aufbau autarker Stromversorgungen: Aus der Ladung der Batteriemodule kann das Gerät dann zum Beispiel das Starten von Dieselgeneratoren aktivieren.

Umfassend und zugleich zeitsparend konfiguriert und diagnostiziert der Anwender die neue Stromversorgung Sitop UPS1600 entweder über das TIA Portal oder die kostenfreie PC-Software Sitop UPS Manager. Über den integrierten Webserver und Ethernet-Anschluss kann der Anwender auch von der Ferne auf die Konfigurations- und Betriebsdaten zugreifen. Für Anwendungen ohne Netzwerk-Anbindung stehen Sitop-UPS1600-Varianten mit USB-Schnittstelle oder digitalen Ein-/Ausgängen bereit.
Leseranfragen bitte unter Stichwort "IA 3412" an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: +49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2013033412d

Ansprechpartner
Herr Peter Jefimiec
Division Industry Automation
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: +49 (911) 895-7975
peter.jefimiec@siemens.com

Peter Jefimiec | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/sitop
http://www.twitter.com/siemens_press

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Forscher entwickeln effizientere Systeme für Brennstoffzellen und Kraft-Wärme-Kopplung
19.04.2017 | EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie e. V.

nachricht Forscher entwickeln Elektrolyte für Redox-Flow-Batterien aus Lignin aus der Zellstoffherstellung
18.04.2017 | Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie