Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

An der Universität Köln entsteht deutschlandweit einzigartiges energiewirtschaftliches Kompetenzzentrum

11.09.2008
Land, E.ON und RWE geben zusammen 12 Millionen Euro für "Think-Tank"

Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität Köln wird massiv ausgebaut. Das Innovationsministerium sowie die Energie-Unternehmen E.ON und RWE stellen dem renommierten Institut für die kommenden fünf Jahre 12 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, das EWI zu einem europäischen Think-Tank für Energieökonomik weiter zu entwickeln. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Partner heute am Rande der EWI-Energiekonferenz.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: "Eine sichere und vor allem bezahlbare Energieversorgung ist eine der entscheidenden Herausforderungen für die Zukunft. Wir erhoffen uns vom EWI als Think-Tank für Energiewirtschaft hier wichtige wissenschaftliche Grundlagen, um die richtigen Weichen zu stellen." So sei in der öffentlichen Diskussion bereits allein die Berechnung der Kosten der unterschiedlichen Energieträger äußerst umstritten - genau wie die Auswirkung dieser Kosten auf die Volkswirtschaft. "Genau solche Fragen sind aber mitentscheidend für eine kluge und weitsichtige Energiepolitik", sagte Pinkwart.

Mit den zusätzlichen Mitteln wird das EWI neue Professoren- und Mitarbeiterstellen schaffen und seine Internationalisierung vorantreiben. Derzeit arbeiten an dem Kölner Institut neben Direktor Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge 17 weitere Mitarbeiter. Das EWI hat sich in seiner 65-jährigen Geschichte eine hohe Reputation in Forschung und Beratung aufgebaut. Die vielfältigen Forschungsprojekte und deren direkte Praxisnutzung leiten sich im Wesentlichen aus der engen Kooperation mit Partnern in Industrie und Politik ab.

Die künftige Forschung soll sich insbesondere mit der Entwicklung der Energiemärkte in Europa beschäftigen. Das Institut wird sich der Frage widmen, wie politische Weichenstellungen - etwa die Einbindung von Windenergie in die Stromnetze - auf den Energiemarkt wirken.

Zugleich wird sich das Institut mit den Auswirkungen technologischer Entwicklungen sowie Entscheidungen der Wirtschaft auf den Energiemarkt befassen. Eine Stärke des EWI, die weiterentwickelt werden soll, ist die Abbildung der komplizierten wirtschaftlichen und technologischen Strukturen beispielsweise des Strommarktes mit Hilfe von Computermodellen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Digitale Messtaster von WayCon – höchst präzise und vielseitig einsetzbar
14.11.2017 | WayCon Positionsmesstechnik GmbH

nachricht FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen
10.11.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte