Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Telezentrisches Objektiv für Mikro Machine Vision

22.03.2010
MORITEX und SCHOTT präsentieren hochauflösendes telezentrisches Objektiv mit 20-facher Vergrößerung

MORITEX Corporation hat ein neues telezentrisches Objektiv für Machine Vision Anwendungen entwickelt. Mit seiner 20-fachen optischen Vergrößerung und einer numerischen Apertur von 0,35 bietet das “SOD-20X-V1” eine Auflösung, die Mikroskop-Objektiven ebenbürtig ist.


Stark vergrößerndes Objektiv für Machine Vision: Mit einer 20-fachen optischen Vergrößerung und einer numerischen Apertur von 0,35 bietet das “SOD-20X-V1“ von MORITEX und SCHOTT eine Auflösung, die der von Mikroskop-Objektiven ebenbürtig ist. Zugleich ermöglicht es einen großen Arbeitsabstand von 36.5 mm. Quelle: MORITEX

Sein Arbeitsabstand von 36,5 mm macht das Objektiv weniger anfällig für Hitze, Partikel oder Öl, die während des Prüfungsprozesses anfallen können. Durch Kopplung dieses Modells mit optionalen rückwärtigen Konverter- Linsen ist sogar eine 30- oder 40-fache optische Vergrößerung möglich. Damit können feine, detaillierte Charakteristika in einer Präzision abgebildet werden, die bis heute nicht möglich war.

Sei es in den Bio-Wissenschaften und der Laborautomation oder in Industrien wie Elektronik, Solar oder Optik: Die Strukturen der Produkte werden immer feiner. Um sie mit hoher Präzision prüfen zu können, müssen Machine Vision Systeme zunehmend mit hochauflösenden vergrößernden Objektiven ausgestattet werden. Als Antwort auf die wachsende Nachfrage hat MORITEX die Super Optical Device (SOD)-X-Serie mit Hochleistungs-Objektiven entwickelt.

“SOD-20X-V1” übertrifft die Leistung seines Vorgängermodells “SOD-10X-V1” (10x optische Vergrößerung, numerische Apertur 0,23). Das telezentrische Objektiv wurde als multifunktionales Modell ausgelegt mit einer 20-fachen optischen Vergrößerung und einer numerischen Apertur (NA) von 0.35. Durch Kopplung dieses Modells mit optionalen rückwärtigen Konverter-Linsen, etwas des Typs SOD-1.5X oder SOD-2X, bietet es sogar eine 30- oder 40-fache optische Vergrößerung.

Das hochauflösende Vergrößerungsobjektiv wurde für Machine Vision Anwendungen optimiert und bietet einen großen Arbeitsabstand (WD) von 36.5 mm. Sein montierbar Korpus besitzt kleine Abmessungen, was es ermöglicht, Raum für die die seitliche Ausleuchtung vorzusehen. Diese wird durch eine integrierte koaxiale epi-Beleuchtung unterstützt. Eine justierbare Blende ermöglicht die Feinabstimmung der Tiefenschärfe. Damit wird ein sehr klares und kontrastreiches Bild gewonnen.

Über SCHOTT und MORITEX

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT mit Hauptsitz in Mainz, Deutschland, erwarb die Aktienmehrheit in Höhe von 70,8% an der MORITEX Corporation, Tokyo, Japan, im November 2008 infolge eines freundlichen Übernahmeangebots. Die beiden Firmen arbeiten seit Juni 2007 zusammen, um ihre Stellung als die weltweit führenden Anbieter von spezifischen Abbildungs- und Beleuchtungslösungen auszubauen.

SCHOTT sieht seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Dafür werden seit über 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten.

Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Der Geschäftsbereich Lighting and Imaging von SCHOTT bietet vielfältige Lösungen für die Beleuchtung und Bildübertragung, insbesondere in den Schlüsselindustrien Automobilbau, Flugzeugbau, Medizintechnik, Machine Vision, Sicherheitstechnologie und Architektur. Innovative Beleuchtungslösungen und Kombinationen von Licht- und Bildübertragung werden dazu auf Basis von LED und faseroptischen Technologien entwickelt.

MORITEX entwickelt, fertigt und vertreibt Beleuchtungs- und Bildgebungslösungen und liefert optische Komponenten und Systeme für Machine Vision und digitale Bildaufzeichnung. Als anerkannt führendes Unternehmen bei Machine Vision Systemen mit einer makellosen Innovationsgeschichte, ist MORITEX der einzige Anbieter, der alle Prozessstufen beherrscht – von der Systementwicklung bis zu integrierten Systemlösungen.


Kontakt:
SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
PR Manager
Corporate Public Relations
Phone: +49 (0)6131/66-4088
Fax: +49 (0)3641/28889-141
E-Mail: haike.frank@schott.com
Agentur Kontakt:
oha communication
Oliver Hahr
PR Berater
Phone: +49 (0)711/5088 6582-1
Fax: +49 (0)711/5088 6582-9
E-Mail: oliver.hahr@oha-communication.com
Internet: www.oha-communication.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG
Weitere Informationen:
http://www.schott.com
http://www.schott-pictures.net

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gedruckte »in-situ« Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend und lokal produzierbar
17.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Ein elektronischer Rettungshund
17.05.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics