Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SunSil’s Durchbruch PV-Module bringen Solarstrom zur breiten Masse

15.06.2010
Markteinführung am Stand C2.362, InterSolar, München

SunSil Photovoltaic Products zeigt die nächste Generation von Solar-PV-Systemen für den gewerblichen und privaten Markt auf der InterSolar (9.-11. Juni 2010), die die Renditen für die Besitzer um bis zu 30 % oder mehr ansteigen lässt, sowie auch die anfänglichen Kosten verringert und damit Solarstrom deutlich attraktiver macht.

Das Problem mit der aktuellen Architektur eines Standard-PV-Systems ist, dass es ziemlich ineffektiv ist, die Ergiebigkeit unter unterschiedlichen Bedingungen im Laufe des Tages zu maximieren. Darüber hinaus war es bisher nicht möglich, Module kostengünstig anzufertigen und alles in einer Einheit zu montieren und in wenigen Schritten auf dem Dach zu installieren, da es sich bisher um eine gestreute Architektur, bestehend aus mehreren unterschiedlichen Komponenten vom Panel bis zur Verdrahtung und weiter an die Wechselrichter, handelt.

Der Unterschied in der Architektur des SunSil-PV-Moduls ist, dass SunSil alle Komponenten eines Standard-PV-Systems in einem 230 V 300 W AC-Modul eingliedert, indem es integrierte Elektronik, Mikro-Wechselrichter und Software verwendet, um das Maximum an Strom aus der Sonne, unter allen Bedingungen und über den ganzen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, herauszuholen.

„Wir haben das Problem mit der aktuellen Solar-PV-System-Architektur gelöst, die dem Installateur bisher sehr viel Zeit gekostet hat, um eine maßgeschneiderte Lösung für jede einzelne Einbausituation aus einer Vielzahl von Panelen, Wechselrichtern, Halterungen und Verkabelungen zu finden.

Wir haben hier ein wirklich integriertes „plug & play“-System, das einfach auf dem Dach eines Heim- oder Gewerbegebäudes zur Hälfte der Kosten von Material und Zeit installiert werden kann“, erklärt Erik Hansen, leitender Geschäftsführer von SunSil. Es entfernt jegliche vorhandene Komplexität und ersetzt sie mit eleganten „plug & play“-Einheiten, die in einer kompletten Anordnung auf dem Dach des Kunden oder eines Gewerbegebäudes durch einfaches Zusammenstecken montiert werden können. Sun in and AC out (Sonne rein, Wechselstrom raus). So einfach ist es. Ich glaube, dies ist der Durchbruch, der Solarstrom zu der breiten Masse bringt, indem es einfach und kostengünstig ist und dadurch praktisch für jedermann ein Ansporn ist, auf Ökostrom zu wechseln.“

Höchstleistung zu jeder Zeit
Aktuelle Solarmodule bestehen aus Aneinaderreihungen von Solarzellen, d.h. sie sind in Reihe geschaltet. Wenn aber eine dieser Zellen schwächer oder im Schatten ist, kann die Leistung der gesamten Reihe erheblich sinken. Manchmal kann eine schwache Zelle durchbrennen und somit die gesamte Reihe effektlos machen, und somit das gesamte Panel beeinträchtigen. SunSil schneidet mit einem Laser jede quadratische 6-Zoll Zelle in Mikrozellen. Jede Zelle wird überwacht und durch die patentierte Dynamic Microcell Optimisation TM-Technlogie dynamisch kontrolliert, um die optimale Leistung für das gesamte Modul zu liefern. Laub, Schnee, Schatten, Moos und Vogelkot sind kein Problem mehr, da die betroffenen Mikrozellen ausgeschaltet werden und somit der Rest bei maximaler Leistung weiterarbeitet. Dadurch kann ein solches Modul bis zu 30 % mehr Elektrizität pro Jahr erfassen als bei den heutigen Konzepten.
Reduzierte Komplexität reduziert Kosten
SunSil’s integrierte Architektur bedeutet, dass das Modul in wenigen Schritten mit Hilfe einer vollautomatisierten und Hochdurchsatz-Fertigungslinie mit einer Leistung von 4-6 mal mehr als bei Standard PV-Modul Montagelinien, die von vielen Modulherstellern in der Welt heute verwendet werden, zusammengebaut werden kann. Wir bringen der Solarindustrie die gleichen Vorteile der Massenproduktion, Zuverlässigkeit und Standardisierung, die Henry Ford der Automobilindustrie gebracht hat“, ergänzt Erik Hansen. Die Vorproduktion startet im 4. Quartal 2010, die Hauptproduktion im 1. Quartal 2011. Ein Modul wird rund EUR 900 kosten. Die Module werden momentan einer Zertifizierung bei Intertek (Schweden) unterzogen.
Weitere Informationen über SunSil unter www.sunsil.dk
SunSil A/S, Brundtlandparken 2, DK-6520 Toftlund, Dänemark. Tel +45 7383 1420, info@sunsil.dk
Presseinformation, Interviews und Illustrationen
Nigel Robson, Vortex PR, UK. Tel +44 (0) 1481 233080, nigel@vortexpr.com

Nigel Robson | Vortex PR
Weitere Informationen:
http://www.sunsil.dk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Dünnschichtphotovoltaik: ZSW-Technologie erobert den internationalen Markt
24.01.2017 | Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

nachricht IT-Kühlung: So schaffen Kleinbetriebe den Sprung in die IT-Profiliga
23.09.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie