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Strom aus der Druckmaschine

02.08.2010
Der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung wächst kontinuierlich. Enormes wirtschaftliches Potenzial hat die Organische Photovoltaik, da die entsprechenden Solarzellen auf Basis von Kunststoffen kostengünstig mit konventionellen Drucktechnologien im großindustriellen Maßstab hergestellt werden können.
Die vom Cluster Energietechnik konzipierte 1. internationale Konferenz „Organische Photovoltaik“ am 16. September in Würzburg beleuchtet erstmals umfassend alle Facetten und Potenziale dieser neuen Technologie.

Der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung steigt weltweit kontinuierlich. Deutschland gilt als internationaler Vorreiter und Technologieführer, nicht nur wegen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), das in den vergangenen Jahren zu einem regelrechten Photovoltaikboom auf deutschen Dächern geführt hat.

Eine junge und noch verhältnismäßig unbekannte Technologie zur Erzeugung von Sonnenstrom ist die Organische Photovoltaik. Experten bescheinigen ihr enormes wirtschaftliches Potenzial, da die entsprechenden Solarzellen auf der Basis von organischen Polymeren - also Kunststoffen - mit entsprechend angepassten konventionellen Drucktechnologien preisgünstig im großindustriellen Maßstab hergestellt werden können. Darüber hinaus eröffnet die äußerst einfache Handhabung der dünnen, leichten, biegbaren und im Farbton variablen Kunststoffmodule vollkommen neue Spielräume für Ästhetik und Design. Die Anwendungen reichen von aufrollbaren Ladestationen für mobile Elektrogeräte über stromerzeugende Bekleidungsstücke oder Fahrzeugdächer bis hin zu beschichteten Gebäudeverkleidungen.

Die vom Cluster Energietechnik konzipierte 1. internationale Konferenz „Organische Photovoltaik" am 16. September in Würzburg beleuchtet erstmals umfassend alle Facetten und Potenziale dieser neuen Technologie. Im Fokus des Kongresses stehen:

- physikalische Grundlagen der Organischen Photovoltaik
- technologische Anforderungen bei Produktion und Applikation
- Einfluss der Ausgangsmaterialien (Kunststoffe, Nanomaterialien,
Farbstoffe, ...)
- Herausforderungen der Prozesstechnik
- bereits realisierte Umsetzungen
Den Teilnehmern bietet die 1. internationale Konferenz „Organische Photovoltaik" mit begleitender Fachausstellung hervorragende Möglichkeiten, branchenübergreifende Kontakte entlang der gesamten Wertschöpfungskette der organischen Photovoltaik zu knüpfen - von den Rohstoffen über die Produktion bis zur Anwendung der Module. Erwartet werden über 200 Teilnehmer aus Deutschland und dem Ausland.

Zielgruppe des branchenübergreifenden Kongresses sind neben den Experten aus der Photovoltaik Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Themenfeldern Gedruckte Elektronik, Nanotechnologie, Polymerelektronik, Halbleitertechnologie, Chemische Industrie, Folienhersteller, Druckmaschinenhersteller, aber auch Produktmanager, Architekten und Stadtplaner. Diesem Kreis bietet das Symposium eine ideale Plattform zum Austausch von Informationen und Erfahrungen und zur Initiierung von Kooperationen für zukünftige Projekte.

Die Konferenz Organische Photovoltaik wird von der Bayern Innovativ GmbH gemeinsam mit dem Bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung e. V. (ZAE Bayern) und besonderer Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie konzipiert.

Alle Informationen zur Konferenz „Organische Photovoltaik" finden Sie unter:
http://www.bayern-innovativ.de/organischepv2010

Christoph Kirsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/organischepv2010

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