Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Stadt als Katalysator für Elektromobilität

05.02.2010
Der Technologiewandel zur Elektromobilität hat tiefgreifende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Um diesen Wandel systematisch zu gestalten, bietet das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Elektromobilitätsspezialisten Protoscar ein umfassendes Beratungskonzept für Städte und Kommunen an.

Im Jahr 2009 erlebten elektromobile Fahrzeugvisionen einen wahren Hype, angeschoben durch energie- und klimapolitische Ziele. Auf den Automessen in Genf, Frankfurt oder jüngst in Detroit war das Thema allgegenwärtig. Im neuen Jahrzehnt ist es nun an der Zeit, aus den vielfältigen Ideen und Konzepten einen strukturierten Umsetzungsplan zu entwickeln.

Dieser betrifft zunächst vorrangig Kommunen und Städte. Damit sich das Elektroauto als Stadtauto in der Breite durchsetzen kann, müssen die Städte ihre Infrastruktur daraufhin ausrichten. Dabei gilt es, unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen:

Zum einen stehen Elektrofahrzeuge momentan nur begrenzt zur Verfügung, zum anderen herrscht vielerorts noch große Unsicherheit bezüglich der Frage, welche Technologiealternative sich letztlich durchsetzen wird. Darüber hinaus befinden sich viele Städte in einer äußerst angespannten Haushaltslage.

Auf Basis seiner Kompetenzen durch Forschungsaktivitäten in der "Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität" und im Innovationsnetzwerk "FutureCar" bietet das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Elektromobilitätsspezialisten Protoscar ein umfassendes Beratungskonzept zum Thema "Elektromobile Stadt" an. Dieses berücksichtigt die spezifischen Gegebenheiten und Ziele der jeweiligen
Stadt oder Kommune. Um dies zu gewährleisten, ist das Konzept modular aufgebaut und ermöglicht damit eine große Flexibilität. Zu den einzelnen Projektmodulen

gehören beispielsweise:

- Best-Practice Reisen für Vertreter von Städten und Kommunen z.B. nach
Mendrisio (CH), LaRochelle (F) und London (GB) mit Fachvorträgen und Diskussionen vor Ort
- Konzeption und Betrieb einer kommunalen E-Fahrzeug-Flotte
- Planung einer Ladeinfrastruktur
- Planung und Umsetzung von lokalen Förderprogrammen (z.B. für Taxi- unternehmen, Car-Sharer, Hochschulen, Firmen, Private)
- Durchführung von Veranstaltungen zur Einbindung der Bevölkerung (z.B. Austellungen, Probefahrten, Vermietung von E-Fahrzeugen)

- Entwicklung eines Schulungsprogramms (z.B. für die lokale Feuerwehr, Polizei, Behörden, Schulen).

Auch wenn die rein elektromobile Stadt noch als Fernziel zu bezeichnen ist, sprechen viele Faktoren dafür, diesen Weg zu beschreiten. Neben dem Zuwachs an Lebensqualität in der Stadt ermöglicht die Reduzierung von Abgasen und Schall neue Nachbarschaften in der Stadt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das mit der Elektromobilität verbundene Beschäftigungspotenzial durch die Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen aus den Branchen Automobil, IT, Infrastruktur oder Energiewirtschaft.

Ansprechpartner
Fraunhofer IAO
Florian Rothfuss
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2069
Fax +49 711 970-2091
florian.rothfuss@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Geräteschutzschalter erfüllt NEC Class 2
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Elektronikgehäuse für Anzeigeeinheiten
19.05.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften