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SIM-Karte für Smart Grid

23.11.2010
Die Verteilung und Nutzung von Strom ändert sich gerade grundlegend: Die Stromnetze werden durch Informationstechnik immer intelligenter.

Sie müssen zu Smart Grids werden, denn um erneuerbare Energien wie Wind und Sonne verstärkt ins Netz einbinden zu können, sollen deren schwankende Erzeugungsmengen selbstständig ausgeglichen werden.


Elektroautos könnten mit ihren Batterien als Zwischenspeicher dienen und bei Flaute Strom zurück ins Netz speisen. Damit sich die Interessen von Autonutzern und Energieversorgern nicht im Weg stehen, hat Rainer Falk (40) eine Methode entwickelt, um einen Akkumulator virtuell aufzuteilen, um so gespeicherten Strom für die E-Autos und für die Energieunternehmen getrennt zu verwalten.

Außerdem hat Falk, der bei Siemens Corporate Technology in München arbeitet, eine Art SIM-Karte für private Energiekunden entwickelt, mit deren Hilfe der Strom-Anbieter ganz einfach gewechselt werden kann.

Der Chip enthält alle Informationen, um die Server des jeweiligen Energieanbieters ansteuern zu können, sowie kryptographische Schlüssel, um den Datenaustausch zwischen den Servern und dem Modul des Kunden zu verschlüsseln.

Insgesamt verzeichnet Falk 172 Erfindungsmeldungen, 26 erteilte Einzelpatente in 107 Schutzrechtsfamilien.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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