Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens erweitert Energiemonitoringsystem mit neuen Messgeräten

16.07.2015

Siemens erweitert sein Energiemonitoringsystem aus dem Sentron-Portfolio um die Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200. Die neuen Geräte erfassen in Industrieanlagen oder Gebäuden neben den gesamten Energiedaten jetzt auch alle relevanten Parameter zur Beurteilung der Stromqualität.

Eine gleichbleibende Stromqualität ist für den störungsfreien Ablauf vieler industrieller Betriebs- und Automatisierungsprozesse sowie für die Sicherheit von elektrischen Verbrauchern notwendig. Die neuen Messgeräte identifizieren frühzeitig mögliche interne oder externe Störeinflüsse im Stromnetz, auf die sofort reagiert werden kann.


Die neuen Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200 von Siemens überwachen zuverlässig die Netzqualität in Industrieanlagen und Gebäuden.

Die erfassten Daten können an das Energiemonitoringsystem von Siemens gemeldet werden. Das Energiemonitoringsystem, bestehend aus TÜV-geprüften, kommunikationsfähigen Hardware-Komponenten und der Software Powermanager zur Visualisierung und Auswertung der Daten, schafft die technische Basis für ein betriebliches Energiemanagement nach ISO 50001.

Eingesetzt an der Energieeinspeisung oder an einer einzelnen Anlage, erfassen die kompakten Messgeräte 7KM PAC 5100/5200 jetzt auch Daten über die Netzfrequenz, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, den Leistungs- und Wirkleistungsfaktor sowie Phasenwinkel, die Harmonische von Wechselspannung und Wechselstrom bis zur 40. Ordnung sowie die Verzerrung von Wechselspannung und Wechselstrom.

Das Messgerät 7KM PAC5200 verfügt über Mittelwert-, Ereignis- und Störschreiberfunktionalität, Schreiber für die Qualitätsnorm EN50160 sowie einen Datenspeicher mit einer Größe von 2 Gigabyte für die Dokumentation von Langzeitdaten. Betreiber können sämtliche Aufzeichnungen direkt am Gerät auslesen und in den Standard-Datenformaten PQDif und Comtrade analysieren. Netzqualitätsereignisse werden unter anderem in ITIC(CBEMA)-Kurven wiedergegeben.

Anhand der ermittelten Daten können Anlagenbetreiber die vertraglich festgelegte Qualität des gelieferten Stroms vom Energieversorger überprüfen und bei Bedarf die vertraglichen Bedingungen nachverhandeln. Auch können Maschinenbauer mithilfe der Geräte die Funktionalität ihrer Anlagen weltweit sicherstellen – unabhängig von länderspezifischen Schwankungen in der Stromversorgung.

Die Messgeräte lassen sich schnell und einfach in Betrieb nehmen. Sie verfügen über galvanisch getrennte Spannungseingänge und sind für den Schalttafeleinbau wie auch für die Hutschienenmontage geeignet. Sie entsprechen der Schutzart max. IP40. Parametrierung, Diagnose, Auswertung und Berichterstellung erfolgen auch über den integrierten Webserver.

Alle Daten werden normkonform nach IEC 61000-4-30 erfasst und sind herstellerübergreifend vergleichbar. Eine von vielen Aufzeichnungen ist die Überwachung und Analyse der Power-Quality-Norm EN50160 direkt im Gerät oder über den Webserver. Die Kommunikation mit den Geräten erfolgt über das Protokoll Modbus TCP.

Die neuen Messgeräte 7KM PAC5100 und 7KM PAC5200 von Siemens überwachen zuverlässig die Netzqualität in Industrieanlagen und Gebäuden.

Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter
www.siemens.com/press/PR2015070283EMDE


Weitere Informationen zur Division Energy Management finden Sie unter
www.siemens.de/energy-management


Weitere Informationen zum Thema Energiemonitoring unter
www.siemens.de/energiemonitoring

Ansprechpartner für Journalisten:
Heiko Jahr
Tel: +49 9131 7-29575; E-Mail: heiko.jahr@siemens.com
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Ansprechpartner
Herr Heiko Jahr
Division Energy Management
Siemens AG

Freyeslebenstr. 1

91058 Erlangen

Tel: +49 (9131) 7295-75

heiko.jahr​@siemens.com

Informationsnummer: PR2015070283EMDE

Heiko Jahr | Siemens Energy Management

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Schnell, günstig, tragbar: Testgerät PIDcheck prüft Solarmodule im Feld auf PID
18.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

nachricht Faszination Weltall - Erlanger Forscher züchten Kristalle in der Schwerelosigkeit
15.06.2018 | Fraunhofer IISB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umwandlung von nicht-neuronalen Zellen in Nervenzellen

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Im Fußballfieber: Rittal Cup verspricht Spannung und Spaß

18.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics