Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens errichtet Prototyp seiner Offshore-Windturbine mit sieben Megawatt Leistung

19.05.2015
  • Weiterentwickelte Anlage kann bis zu 7.000 Haushalte mit Strom versorgen
  • Ertragssteigerung um 10 Prozent auf Basis der Siemens Großanlagen-Plattform mit Direktantrieb
  • Bewährte Technologie und zuverlässige Lieferkette des Vorgängers
  • Testbetrieb für leistungsgesteigerten Generator und verstärktes elektrisches System

Erfolgreicher Start für das neue Topmodell unter den Siemens Offshore-Windturbinen: Nur wenige Monate nach ihrer Vorstellung auf der Fachmesse EWEA Offshore in Kopenhagen steht jetzt der Prototyp der neue SWT-7.0-154 im dänischen Testfeld Østerild.


Die Prototyp-Anlage im dänischen Østerild wurde nur wenige Monate nach der Produktvorstellung auf der Messe EWEA Offshore errichtet.

Der geplante Testbetrieb der sieben Megawatt (MW) starken Offshore-Windenergieanlage soll vor allem praktische Erkenntnisse im Betrieb des leistungsgesteigerten Generators und der verstärkten elektrischen Komponenten liefern.

Die Mehrzahl der übrigen Baugruppen entspricht der bewährten Technologie der Siemens SWT-6.0-154 – darunter auch deren ungewöhnlich großer Rotor mit 154 Metern Durchmesser. Der jüngste Ableger der Siemens D7 Produktplattform kann unter Hochseewindbedingungen jährlich 32 Mio. Kilowattstunden saubere Energie erzeugen – genügend Strom für bis zu 7.000 Haushalte.

Bereits im Mai 2011 hatte Siemens den ersten Prototyp seiner direkt angetriebenen Offshore-Windturbinen installiert. Inzwischen haben die getriebelosen Anlagen in der Offshore-Windbranche Maßstäbe gesetzt. "Die Errichtung der 7-MW-Version ist ein eindrucksvoller Meilenstein in der Weiterentwicklung dieser Anlagen", sagt Technologieleiter Morten Rasmussen von der Siemens Wind Power and Renewables Division.

"Auf der Basis der bewährten Technologie und zuverlässigen Lieferkette unserer 6-MW-Maschine haben wir beim neuen Topmodell mit stärkeren Dauermagneten und optimierten Generatorsegmenten die Leistung erhöht und die Konverter- und Trafoeinheiten angepasst. Weil wir recht wenig ändern müssen, sind wir überzeugt, innerhalb von zwei Jahren die Serienreife zu schaffen."

Der getriebelose Aufbau erlaubt ein sehr kompaktes Anlagendesign: Mit der Siemens Direktantriebstechnologie ist auch die SWT-7.0-154 die leichteste Windturbine ihrer Leistungsklasse. Die Kombination aus Robustheit und geringem Gewicht senkt kosten bei der Offshore-Infrastruktur, bei der Installation und während der Wartung. Die heute verfügbaren Kräne und Installationsschiffe reichen aus, um die Anlage zu installieren.

Die SWT-6.0-154 steht schon heute für den Erfolg des Siemens Direktantriebs. Bereits für rund 10 Projekte wurden die getriebelosen Anlagen bestellt. Viele von Ihnen sind laufen bereits. Die neue Anlage wird einen erheblichen Beitrag leisten, um die Stromgestehungskosten bei der Offshore-Windenergie zu senken. Das neue Modell SWT-7.0-154 schafft gegenüber dem Vorgänger einen um 10 Prozent gesteigerten jährlichen Energieertrag bei vergleichbaren Betriebskosten. Dazu liefert das überarbeitete elektrische System eine verbesserte Blindleistungskompensation und trägt so zur Netzstabilität bei. Die überarbeitete Technik auf Basis der bewährten Produktplattform steht für höchste Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit.

Weitere Informationen zur Division Wind Power and Renewables finden Sie unter: www.siemens.com/wind

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015050226WPDE


Ansprechpartner


Herr Bernd Eilitz
Division Wind Power and Renewables
Siemens AG

Lindenplatz 2

20099 Hamburg

Tel: +49 (40) 2889-8842

bernd.eilitz​@siemens.com

Bernd Eilitz | Siemens Wind Power and Renewables

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Gut sortiert: Schüttgutanlagen werden klüger
30.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften
29.03.2017 | Technische Universität Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen